Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.01.2007

22:35 Uhr

US-Börsen

Fed-Protokoll bremst Kauflaune an der Wall Street

Das Protokoll der letzten Fed-Sitzung hat vielen Anlegern an der Wall Street am Mittwoch die Laune verdorben. Nachdem die US-Börsen zunächst mit deutlichen Gewinnen und der Dow sogar mit einem Rekordhoch ins neue Jahr gestartet waren, kippte die Stimmung nach Veröffentlichung des Protokolls.

HB NEW YORK. Einige Investoren gaben sich der Sorge hin, die Notenbank könnte ihre Geldpolitik straffen. Ein gesunkener Ölpreis und ein Personalwechsel im Management der kriselnden US-Baumarktkette Home Depot verhalf zumindest dem Dow Jones und der Nasdaq bis zum Handelsschluss wieder zu Gewinnen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Plus von 0,09 Prozent bei 12 474 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte er zwischen einem Rekord-Hoch von 12 580 Zählern und einem Tief von 12 404 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 hingegen verlor 0,11 Prozent auf 1 416 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss 0,33 Prozent im Plus bei 2 423 Punkten.

"Die Händler stellen beides in Frage, das Wachstum der US-Wirtschaft und ob die Fed mit den Zinserhöhungen fertig ist", sagte Tim Biggam vom Man Securities in Chicago. Wie aus dem Sitzungsprotokoll vom 12. Dezember hervorgeht, sehen die Fed-Vertreter weiterhin ein Risiko, dass sich die Inflation nicht wie erhofft verlangsamt.

Allerdings sehen sie auch Risiken für das Wachstum der US-Wirtschaft. So wurde das Protokoll von den Experten mit Blick auf die weitere Entwicklung der US-Zinsen auch nicht einheitlich interpretiert. Die US-Notenbank hatte bei ihrer Dezember-Sitzung den Leitzins das vierte Mal in Folge unverändert bei 5,25 Prozent gelassen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×