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02.06.2016

23:05 Uhr

US-Börsen

Gespannte Ruhe vor dem Jobbericht

Für Bewegung an der Wall Street sorgte am Donnerstag der Ölpreis: Der fiel nach dem gescheiterten Opec-Treffen erst, zog aber später wieder an. Im Fokus der Anleger: der Jobbericht am Freitag. Apple geriet unter Druck.

Händler an der New Yorker Stock Exchange. AP

Bewegung auf dem Parkett

Händler an der New Yorker Stock Exchange.

New YorkEinen Tag vor der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts hat am Donnerstag Zurückhaltung an der Wall Street geherrscht. Die Anleger warteten auf die Jobdaten für Mai und verhielten sich daher ruhig, sagte Randy Frederick vom Handelshaus Charles Schwab. Die am Freitag anstehende Statistik soll neue Hinweise darauf liefern, wann die US-Notenbank (Fed) ihre in Aussicht gestellte Zinsanhebung beschließen wird.

An den Märkten wird dieser Schritt größtenteils für Juli erwartet. Neue Zahlen des Arbeitsvermittlers ADP und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deuteten bereits auf eine verbesserte Beschäftigungssituation hin.

Für etwas Bewegung an den US-Börsen sorgte die Entwicklung der Ölpreise. Diese sackten zunächst ab, nachdem sich die Opec nicht auf eine Förderobergrenze einigen konnte. Später allerdings zogen sie wieder an. Grund war ein überraschend starker Rückgang der US-Benzinbestände. An der Wall Street lagen Energiewerte durchschnittlich 0,3 Prozent im Minus.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Gespanntes Warten

Wie der Wall-Street-Handel lief: Gespanntes Warten

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 17.839 Punkte. Der breiter gefasste S&P legte um 0,3 Prozent auf 2105 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 4971 Zähler. In Frankfurt ging der Dax mit 10.208 Zählern auf demselben Niveau wie tags zuvor aus dem Handel.

Apple gaben 0,8 Prozent nach. Zuvor hatten die Experten von Goldman Sachs ihr Kursziel für die Aktie gesenkt. Begründet wurde dies mit einem schwächeren Wachstum in der Smartphone-Branche.

Im Blick standen ferner Oracle -Aktien, die vier Prozent einbüßten. Der SAP -Rivale sieht sich mit der Klage einer früheren Angestellten konfrontiert. Diese beschuldigt den Software-Konzern, sie entlassen zu haben, nachdem sie sich über unkorrekte Bilanzierungspraktiken beschwert habe. Das Management wies die Vorwürfe zurück.

Der Kurs des Minen-Ausrüsters Joy Global schoss 22 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen hatte überraschend einen Quartalsgewinn ausgewiesen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 970 Millionen Aktien den Besitzer. 1960 Werte legten zu, 1039 gaben nach und 170 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,72 Milliarden Aktien 1750 im Plus, 1075 im Minus und 161 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 11/32 auf 98-11/32. Die Rendite sank auf 1,8059 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 27/32 auf 98-8/32 und rentierte mit 2,5843 Prozent.

Von

rtr

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