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08.01.2010

22:28 Uhr

US-Börsen

Schlechte Arbeitsmarkt-Daten lassen Dow kalt

Trotz schlechter Nachrichten vom Arbeitsmarkt sind die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Freitag mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones schloss 0,11 Prozent im Plus bei 10 618. Gewinner war der Logistiker UPS.

Händler an der New Yorker Börse: US-Notenbank hält Börsianer bei Laune. dpa

Händler an der New Yorker Börse: US-Notenbank hält Börsianer bei Laune.

HB NEW YORK. Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Freitag trotz eines enttäuschend ausgefallenen Arbeitsmarktberichts mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Die US-Notenbank werde angesichts der jüngsten Entwicklung wohl noch länger an ihrer Null-Zins-Politik festhalten, sagten Börsianer. Im Dezember hatte sich der Beschäftigungsabbau in den USA überraschend beschleunigt.

Der Dow Jones Industrial Average gewann 0,11 Prozent auf 10 618,19 Punkte. Im Wochenvergleich legte der Index damit um 1,82 Prozent zu. Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Freitag um 0,29 Prozent auf 1 144,98 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq legte der umfassende Composite Index um 0,74 Prozent auf 2 317,17 Zähler zu. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,85 Prozent auf 1 892,59 Zähler.

Coca-Cola rutschten nach einem negativen Analystenkommentar an das Ende des Dow Jones. Die Titel des Softdrink-Herstellers verloren 1,85 Prozent auf 55,15 Dollar. JP Morgan hatte die Einstufung von "Overweight" auf "Neutral" gesenkt. Der Coca-Cola-Kurs habe nur noch wenig Luft nach oben, hieß es zur Begründung.

United Parcel Service (UPS) kletterten nach optimistischen Aussagen des Unternehmens um 4,81 Prozent auf 60,17 Dollar nach oben. Der Logistikkonzern hatte für das abgelaufene Quartal seinen Gewinnausblick erhöht. Sowohl das US- als auch das internationale Geschäft seien besser als erwartet gelaufen, begründete Finanzchef Kurt Kuehn den Aufschlag. Zudem habe sich das strenge Kostenmanagement bezahlt gemacht.

Best Buy rutschten um 3,92 Prozent auf 39,91 Dollar ab. Die Elektronikkette hatte ihren Ausblick auf das laufende Jahr lediglich bekräftigt. Angesichts der optimistischen Äußerungen einiger Branchenkollegen in jüngster Zeit habe dies die Anleger enttäuscht, sagten Händler.

Im NASDAQ 100 gehörten Teva Pharmaceuticals mit einem Aufschlag von 4,40Prozent auf 59,34 Dollar zu den besten Werten. Der Generikahersteller will den Umsatz bis 2015 mehr als verdoppeln. Die Erlöse des weltweit größten Produzenten sogenannter Nachahmermedikamente sollen bis dahin bei 31 Mrd. Dollar liegen.

Palm sprangen um 11,18 Prozent auf 12,43 Dollar nach oben. Der angeschlagene Mobiltelefonhersteller wird seine Smartphones in den USA über Verizon Wireless vertreiben. Analysten zufolge könnte das Geschäft der Beginn der Rückkehr von Palm in die Gewinnzone sein.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,99 Mrd. Aktien den Besitzer.

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