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19.08.2011

22:47 Uhr

US-Börsen

Wall Street sackt zum Ende ab

Zunächst hielten sich die US-Indizes zum Wochenschluss wacker - doch am Ende schlossen die Börsen in New York erneut deutlich im Minus. Für einen IT-Konzern ging es besonders steil bergab.

Händler an der New Yorker Wall Street. dapd

Händler an der New Yorker Wall Street.

New YorkDie radikalen Umbaupläne und eine gesenkte Prognose des Computergiganten Hewlett-Packard haben der Verunsicherung an der Wall Street neue Nahrung gegeben und zu Verlusten an den US-Börsen geführt. Die Aktie krachte am Freitag als größter Dow-Verlierer fast 20 Prozent nach unten und zog andere Technologiewerte mit.

Anleger fürchten eine Rezession der Weltwirtschaft. Auch in Europa flüchteten Investoren scharenweise aus Aktien und suchten ihr Heil im als sicherer geltenden Hafen Gold. Allerdings fiel das Minus in New York im Vergleich zu den herben Abschlägen der Vortage moderat aus.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte sank um 1,6 Prozent auf 10.817 Punkte. Im Handelsverlauf pendelte der Index zwischen 10.801 und 11.086 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 1,5 Prozent auf 1123 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss 1,6 Prozent im Minus bei 2341 Punkten. Im Laufe der Woche verlor der Dow vier Prozent, der S&P-500 4,7 Prozent und die Nasdaq sogar 6,6 Prozent. In Frankfurt schloss der Deutschen Aktienindex Dax 2,2 Prozent schwächer bei 5480 Punkten. Zeitweise war er um bis zu 4,6 Prozent auf 5345,36 Punkte abgerutscht. Das war der tiefste Stand seit November 2009.

Neustart bei Hewlett Packard

Video: Neustart bei Hewlett Packard

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„Die Furcht vor einer neuen Rezession in den USA hat Dimensionen erreicht, die noch vor ein paar Wochen undenkbar schienen“, urteilte Rabeya Khan, Analystin bei Close Brothers Seydler. Natalie Trunow von Calvert Investment Management sagte, sie sehe vor allem eine Krise im Vertrauen als in die Wirtschaft generell.

Der Kurs von Hewlett Packard kam unter die Räder und brach um rund 20 Prozent auf 23,6 Dollar ein. Das Unternehmen plant eine Kehrtwende. Der Dell-Konkurrent will das britische Software-Unternehmen Autonomy für gut zehn Milliarden Dollar übernehmen und gleichzeitig sein schwächelndes PC-Geschäft abspalten. Zudem senkte der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr. IBM-Aktien verloren 3,8 Prozent, Google -Papiere schlossen mit einem Minus von 2,8 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,51 Milliarden Aktien den Besitzer. 727 Werte legten zu, 2293 gaben nach und 74 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,39 Milliarden Aktien 696 im Plus, 1865 im Minus und 107 unverändert.

Von

rtr

Kommentare (7)

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blabla

19.08.2011, 20:32 Uhr

aber am anfang gabs noch keine ängste als der index bei ca.11.000 stand???und die die jetzt verkaufen,hatten gestern auch noch keine ängste?man sollte es einfach lassen im fallenenden markt zu kaufen,dann könnte er noch schneller fallen und allen wäre gedient,aber immer dieses 20 punkte hin und her geschubse ueber 6h im DAX oder dieser push an der Wallstreet am morgen,lächerlich.
ich bleib auf cash obwohl es mich schon in den fingern juckt zu kaufen,damit die trottel die jetzt noch verkaufen müssen einfach abgehängt werden

achja,kaufen will ich EON,hoff die werden von Gazprom oder so übernommen,dann sieht man ja was die regierung mit ihrer Versorger Drangsalierung geschafft hat.und ich hab meinen 20%igen aufschlag

GausN

19.08.2011, 23:06 Uhr

@Blabla Du hast den richtigen Namen !!

btw

20.08.2011, 00:24 Uhr

luttwak scheint recht zu haben.

niemand will das.

also lassen wir das: so einfach geht das.

man muß es einfach nur lernen: bloß die frischviecher, die tun gradwegs so als wäre die welt zu kaufen:

ist sie nicht.

heute reden sie noch über SL 4000.

Die wissen noch garnicht welches Feuer die entfacht haben.

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