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28.01.2005

22:23 Uhr

US-Daten und Irak-Wahl belasten

US-Börsen beenden Handel im Minus

Die Anleger an der Wall Street sind zum Wochenschluss zurückhaltend. Das unerwartet schwache Wachstum der US-Wirtschaft im vierten Quartal und die bevorstehende Wahl im Irak haben die Stimmung getrübt und den US-Börsen empfindliche Verluste beschert.

HB NEW YORK.Belastend wirkten sich Händlern zufolge zudem enttäuschende Quartalsergebnisse von Unternehmen wie McDonald's und die Nachricht aus, dass der Patentschutz für das Osteoporose-Mittel des Pharmakonzerns Merck & Co, Fosamax, früher als erwartet entfällt. Selbst die angekündigte Übernahme des Rasiererherstellers Gillette durch den Konsumgüterriesen Procter&Gamble vermochte nicht, die Kauflust der Investoren anzuregen. Darüber hinaus hätten deutlich gesunkene Ölpreise die Aktienkurse der führenden Energiekonzerne ins Minus gedrückt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor um 0,4 % auf rund 10 427 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab um 0,3 % auf etwa 1171 Punkte nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,6 % auf rund 2036 Zähler.

„Die Nachrichten von Microsoft und zum Kauf von Gillette durch Procter&Gamble haben nicht geholfen. Zudem waren die Wachstumsdaten schwächer als erwartet und es herrscht Nervosität wegen der Wahl im Irak“, sagte Peter Boockvar von Miller Tabak & Co. Die Gewinne, wie bei McDonald's seien zwar in Ordnung, verfehlten aber die Markterwartungen, fügte er hinzu.

Mit Enttäuschung nahmen die Anleger das Quartalsergebnis weltgrößte Schnellrestaurantkette McDonald's auf. Zwar hat das Unternehmen den Gewinn mehr als verdreifacht, doch blieb dieser unter den Markterwartungen. Die Aktien gaben um 0,4 % auf 32,00 Dollar nach.

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