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02.04.2012

16:09 Uhr

US-Index S&P 500

Bestes erstes Quartal seit über einem Jahrzehnt

Der Börsenindex Standard & Poor's 500 hat 2012 einen Rekordstart hingelegt. 12 Prozent legte der Index seit Januar zu - und schlug damit sogar die Entwicklung des Goldpreises. So stark stieg der Index zuletzt 1998.

Gute Zeiten an der Wall Street: Der Börsenindex S&P 500 stieg seit dem letzten Tief im Oktober 2011 um 28 Prozent. AFP

Gute Zeiten an der Wall Street: Der Börsenindex S&P 500 stieg seit dem letzten Tief im Oktober 2011 um 28 Prozent.

In den USA hat sich die Lage an den Börsen in den ersten drei Monaten des Jahres wesentlich aufgehellt. Damit verdichten sich die Zeichen auf ein wachsendes Vertrauen der Anleger in den Konjunkturaufschwung der Vereinigten Staaten. Der breite Standardwerteindex Standard & Poor’s 500 hat zwischen Anfang Januar und Ende März das stärkste erste Quartal seit 1998 verzeichnet und den Goldpreis so deutlich geschlagen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr.

Damit entwickeln sich Aktien erheblich besser als defensive Investments - ein klares Zeichen für die Optimisten, dass Unternehmensgewinne und die Konjunktur nun wieder Tritt fassen. Analysten stocken erstmals in diesem Jahr wieder die Gewinnprognosen auf. Trotzdem bleibt das Thema einer weiteren quantitativen Lockerungsrunde in den USA in der Diskussion.

Der S&P 500 war im ersten Quartal um zwölf Prozent gestiegen und damit um 5,3 Prozentpunkte mehr als Gold - was dem stärksten Aufschlag in einem Erstjahresquartal seit 1999 entspricht, wie aus Daten von Bloomberg hervor geht.

Ein ähnliches Bild bietet der Vergleich von Aktien und Rohstoffen. Hier ergibt sich beim 24 Mitglieder umfassenden Rohstoffindex S&P GSCI Total Return Index ein Plus von 5,9 Prozent für die ersten drei Monate, während US-Staatsanleihen insgesamt sogar um 1,3 Prozent nachgaben und sich damit verglichen mit den Standardwerten so schwach entwickelten wie zuletzt 2009. Unternehmensanleihen rückten um bescheidene 2,4 Prozent vor und der US-Dollar gab um 1,6 Prozent nach.

Kommentare (1)

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Roland

04.04.2012, 16:58 Uhr

Der Standardwerteindex Standard & Poor’s 500 ist nicht der Leitindex, auch wenn zwischen Anfang Januar und Ende März das stärkste erste Quartal seit 1998 verzeichnet und den Goldpreis so deutlich geschlagen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Es muss abgewartet, wie sich die weitere Entwicklung bezüglich der Realität der Durchführbarkeit der Goldgewinnung aus Meerwasser, lt. einem Patentantrag, ergibt.
Weiterhin ist es interessant zu beobachten, wie oft das Aktenzeichen : 10 2010 048 112.1 beim DPMA in München angeklickt wird. Es ist eine sehr interessante Patentanmeldung. Der Patentanmelder ist dabei mit einer TU ein Experiment durchzuführen, um die Durchführbarkeit nachzuweisen. Dann würde der Goldpreis tatsächlich sehr tief fallen.
Was würde dann den Nationen passieren, die über sehr grosse Mengen Gold verfügen? Lt. Patentbeschreibung wäre dann es möglich, eine tägliche Förderung von ca. 600 Kg Gold je Anlage zu realisieren. Welchen Wert würde dann das Gold noch haben?

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