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09.04.2012

09:08 Uhr

US-Konjunkturdaten belasten

Minuszeichen an der Börse in Tokio

Nach der schlechtesten Woche seit acht Monaten setzt sich der negative Trend an der Börse in Tokio in der neuen Woche fort. Schuld sind die die schlechten Konjunkturdaten aus den USA.

Die Außenanzeige der Börse in Tokio. dapd

Die Außenanzeige der Börse in Tokio.

TokioEnttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt haben zu Wochenbeginn die Aktienmärkte in Asien gedrückt. Händler zogen sich aus risikoreicheren Anlagen zurück, da Sorgen über den Zustand der US-Konjunktur wieder in den Vordergrund rückten. Der Markt sei zuletzt von einer Erholung der größten Volkswirtschaft ausgegangen, sagte Naohiro Niimura, Partner bei der Beratungsgesellschaft Market Risk Advisory, am Montag. Nun müssten die Anleger die auf dem Boden der Realität ankommen. In Folge des schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichts gab der Ölpreis nach, auch der Dollar geriet unter Druck. Die Hoffnung auf weitere Konjunkturstimuli der US-Notenbank Fed gab dagegen dem Goldpreis Auftrieb.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging mit einem Minus von 1,5 Prozent auf 9546 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index verlor ebenfalls 1,5 Prozent auf 813 Zähler. Auch an anderen Märkten in Asien wie Südkorea, Taiwan und Singapur ging es in ähnlichen Größenordnungen nach unten. Auf dem Aktienmarkt in Shanghai lastete zusätzlich die unerwartet hoch ausgefallene Inflation in China im März. Die Märkte in Hongkong und Australien blieben wie viele Börsen in Europa wegen des Feiertags Ostermontag geschlossen. An die Wall Street kehrten dagegen die Anleger bereits wieder zurück.

Die schwächelnde US-Wirtschaft schaffte im März mit 120.000 neuen Jobs deutlich weniger Stellen als von Experten erhofft.

Der Anstieg der Stellen war der schwächste seit Oktober. Zuletzt war der Eindruck entstanden, dass die langsam wieder Tritt fassende Wirtschaft immer mehr Amerikaner in Lohn und Brot bringt.

Der Dollar fiel zum Yen auf den niedrigsten Stand seit einem Monat. Die starke japanische Währung lastete wiederum auf Exportwerten wie Autobauern. Toyota -Aktien fielen ebenso wie Honda -Papiere 2,4 Prozent. Nissan ließen 3,4 Prozent Federn.

Von

rtr

Kommentare (7)

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Rohling

09.04.2012, 06:00 Uhr

Bei der Grass/Israel Angelegenheit werden die Kommentarfunktionen nicht Angeboten. ...Auch eine Art von Zensur!!!
Der deutsche Buerger wird nur noch verschaukelt und belogen!

Account gelöscht!

09.04.2012, 08:55 Uhr

Ich bin auch entsetzt darüber, dass das Handelsblatt die Kommentarfunktion bei allen Artikeln zum Thema Israel abschaltet. Das war vor einigen Wochen auch schon so, als der israelische Staatschef Obama besuchte und seinen Willen zum Erstschlag ankündigte. Grass hat recht mit der "Gleichschaltung" der Medien. Der Bürger wird manipuliert von morgens bis abends. 80 % der deutschen stehen hinter Grass und empfinden die Diskussion, die sich nicht mit den Fakten sondern mit der Demotage von Grass beschäftigt, als unerträglich. Damit erweisen sie Israel einen Bärendienst, weil die Mehrheit der Bevölkerung ein unanständiges Einknicken der Politik und der Medien live miterlebt und dagegen aufbegehrt.

Wahrheit-Demokratie

09.04.2012, 08:57 Uhr

@Rohling

Richtig, aber bitte nicht vegessen, dass wir ja in
Deutschland eine "Demokratie" haben??!!!!

Was hier passiert, ist eine Schande, eine Zensur ohne
Gleichen, denn wenn man nicht mal mehr die Wahrheit
sagen und diskuttieren darf, ist Deutschland am Arsch!

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