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02.02.2017

14:59 Uhr

US-Notenbank

Eine Mammutaufgabe namens Bilanzabbau

Die US-Notenbank Fed lässt keinen Zweifel daran: Ihre in den Nachwehen der Weltfinanzkrise auf die Summe von 4,5 Billionen Dollar angeschwollene Bilanz muss schrumpfen. Strittig ist der Zeitpunkt für den Startschuss.

Mit dem massiven Ankauf von Wertpapieren hatten die Währungshüter die Konjunktur wieder flott gemacht. AFP; Files; Francois Guillot

US-Notenbank

Mit dem massiven Ankauf von Wertpapieren hatten die Währungshüter die Konjunktur wieder flott gemacht.

Washington/BerlinDie US-Notenbank Fed lässt keinen Zweifel daran: Ihre in den Nachwehen der Weltfinanzkrise auf die riesige Summe von 4,5 Billionen Dollar angeschwollene Bilanz muss schrumpfen. Auch wenn es die Fed bislang bei Absichtserklärungen belässt und das Thema tiefer hängt, dürfte es bald angesichts anstehender Zinserhöhungen oben auf die Agenda rücken.

Binnen Jahresfrist wird es soweit sein, wie Commerzbank-Experte Bernd Weidensteiner prophezeit: „Die Fed wird Anfang 2018 den Startschuss für die Bilanzreduzierung geben.“ Dies könnte mit dem Abgang von Fed-Chefin Janet Yellen einhergehen. Sie liegt mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump überkreuz und kann nicht darauf hoffen, eine weitere Amtszeit an der Spitze der mächtigsten Notenbank der Welt dranhängen zu können.

Zentralbanken und Negativzinsen

Japan

Satz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte (Leitzins): 0,0 Prozent

Einlagenzinssatz für Banken: -0,1 Prozent

Schweiz

Satz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte (Leitzins): -0,75 Prozent (15.01.2016)

Einlagenzinssatz für Banken: gestaffelt -0,75 Prozent

Dänemark

Satz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte (Leitzins): 0,05 Prozent

Einlagenzinssatz für Banken: -0,65 Prozent

Schweden

Satz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte (Leitzins): -0,5 Prozent

Einlagenzinssatz für Banken: -0,5 Prozent

Euro-Zone

Satz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte (Leitzins): 0,0 Prozent

Einlagenzinssatz für Banken: -0,4 Prozent

Vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise in den Jahren 2007/08 war das Portfolio der Fed mit 800 Milliarden Dollar noch vergleichsweise überschaubar. Mit dem massiven Ankauf von Wertpapieren wie etwa Staatsanleihen und Hypothekenpapieren haben die Währungshüter die Konjunktur wieder flottgemacht, ihre Bilanzsumme dabei allerdings in die Höhe getrieben.

Auch wenn der Start für die Mammutaufgabe erst im nächsten Jahr beginnen sollte, gilt es, die Investoren rechtzeitig auf die Rückkehr zur geldpolitischen Normalität einzustimmen: „Die Fed will die Märkte nicht schockieren, aber vorbereiten“, so Robert Tipp vom Vermögensverwalter PGIM Fixed Income. Laut Fed müssen Zinserhöhungen jedoch zunächst „voll im Gang sein“, bevor die Notenbank den Abbau ihres Wertpapier-Portfolios in Angriff nehmen kann. Kurz nach der Amtseinführung Trumps tastete die Fed den Leitzins von 0,5 bis 0,75 Prozent am Mittwoch allerdings nicht an. Entsprechend findet sich der Satz zur beabsichtigten geldpolitischen „Normalisierung“ weiterhin im allerletzten Absatz des Begleittextes zum Zinsentscheid.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

03.02.2017, 13:24 Uhr

"Sergio Puntila27.01.2017, 09:30 Uhr
Der Chefdemokratenfresser als Oberkommentator des HB sondert in gewohnt langweiliger Manier, klingt schon fast andressiert, was Sie hier tagtäglich vor sich hingeifern, werter Mark Hoffmann"

Ich geifere nicht, ich kommentiere. Ich gebe mir den ganzen Tag große Mühe, jeden, aber auch wirklich jeden Artikel zu kommentieren,
um die Leute von der grün-sozialistischen Murkselregierung zu warnen.

Ja, ich bin ein Fan von Trump und Putin, das sind wenigstens noch zwei echte Kerle mit eigener Meinung, nicht wie unser sprechender Hosenanzug!

Ja, ich bin ein Anhänger der AFD, denn nur diese Partei kann unser Reich noch retten!

Nein, ich bin nicht arbeitslos und habe deshalb soviel Zeit Kommentare zu schreiben, ich bin arbeitssuchend!
Danke

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