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29.01.2007

14:54 Uhr

US-Staatsanleihen stärker

Bund-Future rutscht Richtung Jahrestief

Trotz positiver Signale aus Europa und den USA fällt der Bund-Future weiter. Viel fehlt nicht mehr zum im vergangenen Sommer erreichten Tiefpunkt. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Daten nun voller Spannung erwartet werden.

(ina) FRANKFURT. An den Bondmärkten in den USA und Europa scheinen sich die Anzeichen für weitere Renditesteigerungen zu verdichten. In Übersee ziehen vor allem positive Signale vom Häusermarkt und eine relativ schwache Investorennachfrage bei den Treasury-Auktionen die Sätze nach oben. Auf dem Eurobondmarkt nehmen die Spekulationen über gutes Wirtschaftswachstum und wachsende Inflationsgefahren und daher auch Leitzinserhöhungen zu.

Zum Wochenausklang rentierten die zehnjährigen US-Staatsanleihen mit 4,88 Prozent, nachdem sie am Donnerstag mit 4,90 Prozent ein Fünfmonatshoch erreicht hatten. Die gleich laufende Bundesanleihe kam auf das Halbjahreshoch von 4,08 Prozent. Der Bund-Future rutschte auf 114,90 Prozent und ist damit nicht mehr weit von seinem im vergangenen Sommer erreichten Jahrestief für 2006 bei 114,55 Prozent entfernt

Jetzt warten die Händler gespannt auf die nächsten US-Wirtschaftsdaten. Morgen steht das Verbrauchervertrauen an. Am Mittwoch folgen Wachstumsdaten und der Einkaufsmanagerindex. Für den Donnerstag sind persönliche Einkommen, Arbeitsmarktzahlen und der Einkaufsmanagerindex für die Industrie vorgemerkt. Zum Wochenausklang werden ein Arbeitsmarktbericht, Auftragseingänge und ein weiterer Index zum Verbrauchervertrauen erwartet.

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