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20.03.2014

16:18 Uhr

Verlustjahr

Schlechte Aussichten für russische Aktien

Die Sanktionen der EU und USA scheinen Russlands Präsident Putin kalt zu lassen – für Börsianer hingegen haben sie Konsequenzen. Sie befürchten einen Einbruch der Wirtschaft und erwarten ein weiteres Verlustjahr.

Russlands Präsident Wladimir Putin: Bisher unbeeindruckt von den Sanktionen. dpa

Russlands Präsident Wladimir Putin: Bisher unbeeindruckt von den Sanktionen.

Moskau/FrankfurtWegen drohender Wirtschaftssanktionen infolge der Krim-Krise beurteilen Börsianer die Aussichten für den russischen Aktienmarkt zunehmend pessimistisch. „Die Leute sollten sich um die Wirtschaft Sorgen machen“, betonte Bruce Bower, Partner beim Hedgefonds Verno Capital.

Er sieht den Moskauer Leitindex RTS, dessen Werte in Dollar notiert sind, zum Jahresende bei 1200 Punkten. Von Reuters befragte Analysten sagen im Schnitt einen Stand von 1300 Zählern voraus. Dies würde ein Minus von rund zehn Prozent im Vergleich zum Schlusskurs von 2013 bedeuten. Vor drei Monaten hatten Experten noch auf einen Stand von 1500 Stellen getippt.

Aktuell notiert der RTS bei etwa 1155 Punkten. Mit einem Minus von 20 Prozent seit Jahresbeginn steuert er auf eines der schlechtesten Auftaktquartale seiner Geschichte zu. 2013 verbuchte der Index ein Minus von 5,5 Prozent. Dem Datenanbieter EPFR Golbal zufolge haben Anleger seit Anfang 2014 rund 2,2 Milliarden Dollar aus Russland-Fonds abgezogen.

Von

rtr

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