Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.02.2013

12:59 Uhr

Vor Draghi-Rede

Anleihemarkt im Schatten der EZB

Spanischen Anleihen legen zu. Marktteilnehmer hoffen aus der Rede des EZB-Chefs Mario Draghi neue Erkenntnisse über den Kurs der EZB zu gewinnen. Die Wechselkurspolitik Europas bleibt wichtigstes Thema am Markt.

Die Flagge Spaniens weht in Madrid. Die Anleihen legen zu. dapd

Die Flagge Spaniens weht in Madrid. Die Anleihen legen zu.

FrankfurtDie spanischen Staatsanleihen sind am Dienstag vorsichtig auf Erholungskurs gegangen. Die zehnjährigen Bonds stiegen um 50 Basispunkte auf 100,17 Zähler, was die Rendite auf 5,38 von 5,44 Prozent am Vorabend drückte. Der Marktfokus richte sich auf eine Rede von EZB-Präsident Mario Draghi am Nachmittag in Madrid, erklärten die Analysten der Bayern LB. Dabei würden Aussagen zum Euro -Wechselkurs genau analysiert werden, erklärten auch Händler. Noch am Vormittag wollten die sieben wichtigsten Industrieländer eine Erklärung zu den Wechselkursen abgeben, wie in Brüssel verlautete.

Bei der Emissionen von sechs- und zwölfmonatigen Papieren nahm Spanien insgesamt knapp 5,6 Milliarden Euro ein - etwas mehr als mit bis zu 5,5 Milliarden Euro geplant.

Die Ratings der Euro-Länder

Belgien

S&P Rating: AA
Ausblick: Negativ
Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Negativ
Fitch Rating: AA
Ausblick: Stabil

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Estland

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Finnland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Griechenland

S&P Rating: B-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Caa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: B
Ausblick: Stabil

Irland

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Luxemburg

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Malta

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A3
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Niederlande

S&P Rating: AA+
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Österreich

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Portugal

S&P Rating: BB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BB+
Ausblick: Negativ

Slowakei

S&P Rating: A
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Slowenien

S&P Rating: A-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Negativ

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Zypern

S&P Rating: B
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Caa3

Ausblick: Negativ

Fitch Rating: B-

Ausblick: Stabil

Auch Italien wollte am Dienstag den Kapitalmarkt anzapfen und kurzlaufende Geldmarktpapiere begeben. Die italienischen zehnjährigen Bonds stiegen um bis zu 36 Ticks auf 107,64 Punkte, was die Rendite auf 4,57 von 4,61 Prozent drückte.

Deutsche Anleihen waren weniger stark gefragt, zogen aber auch etwas an. Der Bund-Future notierte mit 142,93 Zählern acht Ticks höher.

Von

rtr

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

maximilian@baehring.at

12.02.2013, 13:22 Uhr

Aus aktuellem Anlaß, vom heutigen Gang an die Börse ...

http://baehring-at-central.banktunnel.eu/zettelme.gif

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/settlement.html

Machiavelli

12.02.2013, 14:39 Uhr

Das Problem sind die Leistungsbilanzungleichgewichte, also wenn ein Land mehr produziert als es konsumiert. Dadurch kann ein Land seine Arbeitslosigkeit exportieren. Leidtragend sind die Länder die sich dagegen, auf Grund von Verträge, nicht wehren dürfen.
Ein Währungskrieg lässt sich nur durch einen geregelten Warenaustausch vermeiden. Nur durch einen gesunden und zielgerichteten Protektionismus wird man den Währungskrieg vermeiden können. Der jetzt stattfindende Währungskrieg ist die unausweichliche Konsequenz der Leistungsbilanzungleichgewichte.

r-tiroch@t-online.de

12.02.2013, 15:40 Uhr

ob der Markt auch Billionen hergibt, die ja dringend gebraucht werden?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×