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12.08.2013

10:45 Uhr

Vor Euroraum-Konjunkturdaten

Bundesanleihen geben deutlich nach

Deutsche Bundesanleihen haben am Montag schwächer tendiert. Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone ist im zweiten Quartal wohl erstmals wieder gewachsen. US-Staatspapiere geben deutlich nach.

Das Geschäft mit den Anleihen lässt angesichts starker Konjunkturdaten etwas nach. dpa

Das Geschäft mit den Anleihen lässt angesichts starker Konjunkturdaten etwas nach.

FrankfurtMarktteilnehmer warten auf die in dieser Woche anstehenden Konjunkturdaten. Laut einer Umfrage von Bloomberg News ist das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone im zweiten Quartal erstmals wieder gewachsen. Damit dürfte sich das Interesse an den sichersten Staatspapieren der Region abschwächen.

„Die Daten werden wohl bestätigen, dass die Eurozone Kurs auf Wachstumm nimmt”, sagte Alessandro Giansanti, Leitender Zinsstratege bei ING Bank NV in Amsterdam. „Wir denken, dass die Indikatoren die positive Tendenz, die wir in den letzten Wochen gesehen haben, bestätigen werden. Wenn weitere positive Daten kommen, wird es Druck in Richtung auf höhere Bund-Renditen geben”, fügte er an.

Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren rentierten bei 1,71 Prozent drei Basispunkte höher. Der Terminkontrakt Bund-Future fiel um 28 Basispunkte auf 142 Prozent. Zehnjährige Peripheriebonds waren kaum verändert, lediglich Italien-Bonds gaben einen Basispunkt nach.

Deutsche Staatspapiere kommen für dieses Jahr bis zum 9. August auf Verluste von 1,3 Prozent, wie die Bloomberg World Bond Indexes zeigen. Frankreich-Bonds verloren 0,3 Prozent, während italienische Staatsanleihen einen Ertrag von 4,2 Prozent einbrachten.

Am Markt für US-Staatsanleihen sind die Kurse leicht gesunken. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 2,59 Prozent einen Basispunkt höher. „Der Markt preist die anhaltende Konjunkturerholung ein”, sagte Peter Jolly, Leiter der Marktanalyse bei der National Australia Bank Ltd. in Sydney. US-Staatspapiere mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren kommen für die vergangenen zwölf Monate auf Verluste von über zehn Prozent. Das zeigen Indizes von Bloomberg und der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS).

Kommentare (1)

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12.08.2013, 12:31 Uhr

Anstelle dieser Durchhalteparolen empfehle ich das Interview mit Prof. Sinn auf DR-Radio...

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