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30.01.2010

14:59 Uhr

Vorschau US-Börsen

Anleger zittern vor dem Arbeitsmarkt

An den US-Börsen geht es in der kommenden Woche rund. Wichtige Unternehmen werden mit ihren Zahlen und Prognosen einen Einblick in ihre Branchen geben. Anleger suchen Auskünfte, wie es denn nun um die Wirtschaftslage steht. Daher interessieren sie sich auch sehr für die anstehenden Arbeitslosenzahlen. Wenn die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt werden, dann könnte es turbulent werden.

Unternehmens- und Arbeitsmarktzahlen dominieren die US-Börsen in der neuen Woche. dpa

Unternehmens- und Arbeitsmarktzahlen dominieren die US-Börsen in der neuen Woche.

HB NEW YORK. Exxon Mobil wird am Montag als erster der großen Energiekonzerne einen Einblick in die Situation der Branche liefern. Das Unternehmen rechnet mit einem Gewinn je Aktie von 1,19 Dollar. Mit dem US-Paketdienst United Parcel Service folgt ein weiteres Unternehmen, das als Gradmesser für die Konjunkturentwicklung gilt. Anfang dieses Monats hatte UPS bereits seine Gewinnprognose auf 73 Cent je Anteilsschein erhöht.

Neben den Unternehmenszahlen rücken Konjunkturdaten in den Fokus der Anleger. Am Freitag werden die Arbeitslosenzahlen für Januar veröffentlicht. Analysten rechnen damit, dass 5 000 neue Jobs geschaffen wurden. Eine negative Überraschung wie bei den Dezember-Zahlen könnte den Markt deutlich bewegen. Es gebe bisher keine Anzeichen, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt in die Richtung bewege, die angestrebt werde, sagte Volkswirt Jonathan Corpina von Meridian Equity Partners. Am Mittwoch wird bereits der ADP-Arbeitsmarktbericht vorgelegt.

In der vergangenen Woche haben Börsianer besorgt auf den Standard & Poor's-Index geblickt. Er fiel im Januar um 3,7 Prozent. Investoren sind beunruhigt, dass Griechenlands Schulden die ökonomische Entwicklung in der Eurozone gefährden könnten. Die positiven Quartalsberichte haben sich an den Börsen bisher nicht in Form von Gewinnen niedergeschlagen. Bisher haben etwa 500 Unternehmen ihre Bilanzzahlen veröffentlicht. Mehr als zwei Drittel der Firmen haben dabei die Markterwartungen übertroffen. Das sind deutlich mehr als in den vergangenen beiden Vierteljahren.

Die zurückliegende Woche schlossen die US-Börsen mit Verlusten ab. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte tendierte 1,1 Prozent niedriger bei 10 067 Zählern. Der breiter gefasste S&P gab 1,7 Prozent auf 1 073 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,6 Prozent auf 2 147 Punkte.

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