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15.11.2011

18:01 Uhr

Währung

Euro rutscht kurz unter 1,35 Dollar

Die Anleger sind durch die Schuldenkrise verunsichert, das hat den Euro am Dienstagabend unter die Marke von 1,35 gedrückt. Auch an den Rentenmärkten erhöhte sich am frühen Abend der Druck auf die Anleihen.

Der Euro fällt. dpa

Der Euro fällt.

FrankfurtDie Verunsicherung der Anleger angesichts der europäischen Schuldenkrise hat den Euro am Dienstagabend unter 1,35 Dollar gedrückt. Die EZB hatte den Referenzwert am Nachmittag noch mit 1,3532 (Montag 1,3659) Dollar ermittelt. Im Sog der Krise um den Rücktritt von Silvio Berlusconi als italienischer Ministerpräsident war der Euro in der Vorwoche bis auf 1,3481 gerutscht. Aus technischer Sicht bilde dieser Kurs eine Unterstützung für den Euro, der weiter deutlich über dem im Januar aufgestellten Jahrestief von1,2875 Dollar liegt.

Auch an den Rentenmärkten erhöhte sich am frühen Abend der Druck auf die Anleihen, so dass die Renditen auf ihre Tageshöchststände stiegen. Die zehnjährige italienische Staatsanleihen rentierten 7,156 Prozent und näherten sich damit dem vorige Woche aufgestellten Euro-Hoch von 7,5 Prozent. Das habe die Sorge vor einer Eskalation der Krise in der Euro-Zone wieder verstärkt, erklärte ein Händler in New York.

Die Renditen der vergleichbaren französischen Anleihen notierten mit 3,686 Prozent nahe dem Tageshoch von 3,71 Prozent. Im Gegenzug zogen die Kurse der deutschen Anleihen an. Der Bund-Future notierte am Abend mit 138,74 Punkten 48 Ticks höher.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Reisender

15.11.2011, 20:13 Uhr


Reisender

Immerhin noch recht viel für eine unberechenbare Währung, wie es der Euro ist.

AdamRies

15.11.2011, 20:46 Uhr

Vor allem wenn man bedenkt dass nach Meinung von Finanzfachleute der reale Wert des Euro bei 1,20 US-Dollar liegen sollte.
Es ist erstaunlich und zeigt nur dass keine Wirtschaftsmacht eine starke währung haben will. Nur Deutschland kann es nicht stark genug sein! Den anderen 16 Euroländer aber ist der Euro immer noch zu stark.

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