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26.07.2013

12:30 Uhr

Währungskurse

Euro zum Wochenausklang träge

Nach einem stabilen Start in den Tag in Tokio bleibt der Euro auch im Tagesverlauf recht träge. Wenig überraschende Nachrichten lassen eine gewisse Ruhe einkehren, wobei es nächste Woche wieder spannend werden könnte.

Ein guter Start in den Tag, nach den häufigen Schwankungen der vergangenen Wochen zeigt sich der Euro zum Wochenende stabil. dpa

Ein guter Start in den Tag, nach den häufigen Schwankungen der vergangenen Wochen zeigt sich der Euro zum Wochenende stabil.

Frankfurt/ TokioDer Euro hat sich zum Wochenausklang kaum bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung pendelte am Freitag mit 1,3277 Dollar um ihren US-Vortagesschluss und notierte damit wieder etwas geringer als im frühen Handel in Frankfurt mit einem Wechsel zu 1,3281 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3202 (im Vergleich zu Mittwoch: 1,3246) Dollar festgesetzt. Nun wirft nach Meinung von Dirk Gojny von der National-Bank die geldpolitische Tagung der US-Notenbank Fed am kommenden Mittwoch bereits ihre Schatten voraus. „Daher werden die Marktakteure sicher kaum neue Positionen eingehen, sondern sie eher zum Wochenende glattstellen und vorhandene Gewinne mitnehmen“. Die Anleger erhoffen sich neue Hinweise darauf, wann die Fed ihre monatlichen Anleihekäufe in Milliardenhöhe zurückfahren könnte. Der Dollar-Index, der den Wechselkurs zum Euro und anderen wichtigen Währungen widerspiegelt, gab 0,3 Prozent nach auf 81,671 Punkte. „Es könnte sein, dass die Fed die Schwelle für künftige Zinserhöhungen etwas anhebt“, sagte Devisenexperte Katsunori Kitakura von Sumitomo Mitsui Trust Bank. „Im Moment bewegt sich der Dollar in engen Spannen, bis es ein klares Signal von der Fed gibt.“

Auch die europäische Zentralbank (EZB) tritt am Donnerstag zu ihrer Ratssitzung zusammen. Dabei rechnen einer Reuters-Umfrage zufolge immer weniger Analysten damit, dass die Zinsen unter das aktuelle Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt werden. „Unseres Erachtens steht die EZB im Hinblick auf die überwiegend positiven Wirtschaftszahlen nicht unter akutem Handlungsdruck“, urteilt Helaba-Analyst Ulrich Wortberg.

Der Euro war am Donnerstag im Handel in New York noch deutlich gestiegen und hatte sich der Marke von 1,33 US-Dollar angenähert.

Schon im fernöstlichen Frühhandel hatte sich die Währung eher stagnierend präsentiert. Ein Euro wurde dort mit 1,3279 Dollar bewertet. Zum Yen tendierte die Gemeinschaftswährung mit 131,53 Yen. Der Dollar gab zur japanischen Währung nach und war 99,06 Yen wert. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2340 und zum Dollar mit 0,9292.

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