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03.03.2017

00:28 Uhr

Wall Street

Anleger reißen sich um Snapchat

Die US-Börsen haben am Donnerstag eine kleine Pause eingelegt. Die Indizes gaben nach. Gegen den Trend feuerte Snapchat derweil ein Kursfeuerwerk ab. Auch andere Firmen sorgten für Gesprächsstoff.

Höhepunkt an der Wall Street ist der Börsen-Debütant Snap. AFP; Files; Francois Guillot

Börse New York

Höhepunkt an der Wall Street ist der Börsen-Debütant Snap.

New YorkAn der Wall Street haben die Anleger am Donnerstag nach den jüngsten Rekordständen Kasse gemacht. Im Fokus stand das fulminante Börsendebüt des Snapchat-Betreibers Snap. Die Aktie des Messaging-Dienstes schoss in die Höhe und notierte zeitweise rund 50 Prozent über ihrem Ausgabepreis.

Für das Handelsgeschehen insgesamt spielte das jedoch keine große Rolle. "Es sieht so aus, als ob der Markt nach dem Anstieg gestern einfach eine Verschnaufpause einlegt", sagte Anlagestratege Ryan Detrick vom Finanzberater LPL Financial. Er sprach von moderaten Gewinnmitnahmen. Die Anleger rüsteten sich für die nächsten Nachrichten.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,5 Prozent tiefer auf 21.002 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 sank um 0,6 Prozent auf 2381 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,7 Prozent auf 5861 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 0,1 Prozent niedriger auf knapp 12.060 Punkten aus dem Handel.

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Nach Trumps erster Rede vor dem US-Kongress machen der Dow Jones und der Dax deutliche Gewinnsprünge. Ausschlaggebend dafür war aber vor allem die Erwartung einer bald folgenden Erhöhung der US-Leitzinsen.

Generell setzen die Anleger weiter auf wirtschaftspolitische Impulse durch die Trump-Regierung, während sich Hinweise auf eine Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank Fed in diesem März mehren. Ein Hauptthema ist die Geldpolitik.

Mit Spannung warten Börsianer auf eine Rede von Notenbankchefin Janet Yellen am Freitag. Es häufen sich die Hinweise auf eine Zinserhöhung im März. Eine solcher Schritt stehe für Mitte des Monats zur Debatte, betonte Notenbanker Jerome Powell.

Kommentare (1)

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Baron v. Fink

02.03.2017, 16:46 Uhr

BP Prudhoe Bay ist um 30% abgeschmiert, Finken das riecht nach Dividenden von 20% Ha Ha Ha

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