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01.09.2012

17:48 Uhr

Wall-Street-Ausblick

Das Ende des Sommerlochs?

An der Wall Street ging es in den vergangenen Wochen vergleichsweise ruhig zu. Das dürfte sich in der nächsten ändern: Händler rechnen mit einem deutlichen lebhafterem Handel. Anleger schauen auf EZB-Chef Draghi.

Händler an der Wall Street: Der Blick geht einmal mehr nach Europa. dapd

Händler an der Wall Street: Der Blick geht einmal mehr nach Europa.

New YorkMit Beginn des September dürfte in der neuen Woche die Sommerflaute an der New Yorker Börse zu Ende gehen. Händler rechnen mit einem deutlichen Anstieg des Handelsvolumens. Zugleich hoffen die Märkte, dass die Europäische Zentralbank bei ihrer Sitzung am Donnerstag weitere Maßnahmen andeuten könnte, die der Ankurbelung der Weltwirtschaft dienen. Außerdem im Blick der Anleger: der US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag ansteht. Am Montag bleiben die US-Börsen wegen des Labor Day geschlossen.
Von EZB-Chef Mario Draghi erhoffen sich die Märkte auch Aufschluss darüber, was sie von der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) der US-Notenbank Fed eine Woche später zu erwarten haben. Chefökonom Andrew Wilkinson von Miller Tabak sagt, es gebe wachsende Hoffnungen, dass Draghi den Widerstand der Bundesbank gebrochen habe und ein Anleihenkaufprogramm für Euro-Krisenländer verkünden werde.

„Bis Mitte September konzentrieren wir uns auf die EZB“, ergänzte Kollegin Liz Ann Sonders von Charles Schwab im New York. Zudem verkündet das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 12. September seine Entscheidung über den Fiskalpakt und den Euro-Rettungsfonds ESM. „Nachrichten aus Europa werden die Märkte mehr bewegen als Inlandsnachrichten“, meint Sonders.

Dax-Vorschau: Anlegern steht ein heißer Ritt bevor

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Im September stehen viele politische Entscheidungen rund um die Schuldenkrise an.

Einzige Ausnahme bildet nach ihrer Ansicht der US-Arbeitsmarktbericht. Von Reuters befragte Experten rechnen für August mit 125.000 neu geschaffenen Jobs. Im Vormonat waren es 163.000 neue Arbeitsplätze gewesen. Zugleich stieg die Arbeitslosenquote jedoch auf 8,3 Prozent, was die Hoffnungen auf ein Eingreifen der Fed am Leben hielt.
Fed-Chef Ben Bernanke hatte am Freitag in einer von den Finanzmärkten mit Hochspannung erwarteten Rede beklagt, dass das Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft zum Abbau der hohen Arbeitslosigkeit zu schwach sei. Die Fed werde daher bei Bedarf Konjunkturspritzen beschließen. Bernanke signalisierte jedoch nicht, ob eine dritte Runde von Anleihenkäufen - im Fachjargon QE3 genannt - unmittelbar bevorsteht.

Wo steht der S&P500 am Ende des Jahres?

Bank of America

1.450 Punkte

Bank of Montreal

1.425 Punkte

Barclays

1.330 Punkte

Citigroup

1.425 Punkte

Credit Suisse

1.425 Punkte

Deutsche Bank

1.475 Punkte

Goldman Sachs

1.250 Punkte

HSBC

1.490 Punkte

JPMorgan

1.430 Punkte

Morgan Stanley

1.167 Punkte

Oppenheimer

1.450 Punkte

UBS

1.375 Punkte

Wells Fargo

1.360 Punkte

Der Dow Jones mit den 30 Standardwerten stieg zum Wochenschluss um 0,7 Prozent auf 13.090 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 rückte 0,5 Prozent auf 1406 Zähler vor. Der Nasdaq kletterte um 0,6 Prozent auf 3066 Punkte.

Von

rtr

Kommentare (5)

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republikaner

01.09.2012, 18:35 Uhr

Ein Paradies eröffnet sich für Dax-Tader. Extrem-Bewegung zum Pyramidisieren. Scalping wenn´s langweilig wird. I love it

Account gelöscht!

02.09.2012, 00:10 Uhr

"Zugleich hoffen die Märkte, dass die Europäische Zentralbank bei ihrer Sitzung am Donnerstag weitere Maßnahmen andeuten könnte, die der Ankurbelung der Weltwirtschaft dienen. Außerdem..."
blablablabla.. Was ist denn das für ein Kot?
Maßnahmen?
Fed druckt Geld, EZB druckt Geld..
Ankurbelung der Wirtschaft mit Geld, was man noch drucken muß..
Und das reicht nicht:
Dann druckt man noch weiter, dann ist EZB dran: Auch Draghi druckt, das reicht auch nicht.. Danach wird wohl wieder Fed dran sein..
Man man, die deutschen haben gespart und gespart, völlig umsonst..

Account gelöscht!

02.09.2012, 10:32 Uhr

Man kann noch nicht mal abwählen, weil es gibt keine Partei, die gegen den EUR ist, obwohl in der Bevölkerung diese vermutlich eine MEhrheit hätte.

Der Sparer kann aber auch immer Umschichten, z.B. Gold kaufen oder sowas. Muss jeder selbst wissen.

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