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26.05.2012

20:01 Uhr

Wall-Street-Ausblick

Griechenland hält Wall Street in Atem

Die Angst vor einem möglichen Austritt Griechenlands sorgt bei den Wall-Street-Anlegern auch in der kommenden Woche für Sorgenfalten. Doch zunächst stehen die neuen US-Konjunkturdaten im Fokus.

Ein möglicher Euro-Austritt Griechenlands wird die Wall-Street-Anleger auch in der kommenden Woche beschäftigen. AFP

Ein möglicher Euro-Austritt Griechenlands wird die Wall-Street-Anleger auch in der kommenden Woche beschäftigen.

New YorkDie Gedanken der Investoren an der Wall Street dürften in der kommenden Woche um zwei Themen kreisen: Das Schicksal Griechenlands und die einheimische Wirtschaftsentwicklung. Das mögliche Ausscheiden des südeuropäischen Landes aus der Euro-Zone wird die Märkte allerdings noch mindestens bis zu den Parlamentswahlen am 17. Juni in Atem halten. Deswegen erhoffen sich die Anleger nun zunächst Erkenntnisse dazu, ob die US-Konjunktur massiv an Schwung verliert oder nur etwas schwächelt.

„Wir werden uns weiter Sorgen um Europa machen, egal was passiert“, sagte Peter Cardillo von Rockwell Global Capital. Vorerst werde sich die Wall Street aber auf das konzentrieren, was im eigenen Land geschehe. In der wegen des Feiertags Memorial Day am Montag verkürzten Handelswoche werden am Freitag neue Daten zum Verbrauchervertrauen und zum Bruttoinlandsprodukt erwartet. Außerdem sollte am gleichen Tag der Arbeitsmarktbericht für Mai veröffentlicht werden. Daten, die ein Ende der Flaute signalisieren, würden von den Problemen in Europa ablenken und Anleger zu mehr Investitionen an den Börsen verführen. Von Unternehmensseite dürfte es nur wenige Impulse geben, zumal die Ergebnisse aus dem ersten Quartal bereits weitgehend bekannt sind.

Insbesondere die Sorgen um die Euro-Zone haben dem S&P-Index bislang im Mai einen Verlust von mehr als fünf Prozent beschert. Die Anleger blickten weiter gebannt nach Europa, hieß es an der Wall Street. Dort hatte der belgische Vize-Regierungschef Didier Reynders zuletzt davor gewarnt, es wäre ein schwerer Fehler, wenn sich die Notenbanken und Unternehmen nicht auf einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone vorbereiten würden.

Das Szenario eröffnet zugleich neue Perspektiven für den Dollar, der zuletzt um fünf Prozent zugelegt hat. Das könnte Aktienkäufe in den USA unterstützen. „Wenn eine Staatpleite und eine gewisse Auflösung des Euro nun möglich scheint, kann darin eine gute Nachricht für den Dollar und in Dollar gehandelte Vermögenswerte liegen“, sagte Brad Lipsig von UBS Financial Services in New York. „Der Kapitalzufluss käme dem US-Immobilienmarkt zugute und das würde zur Stabilisierung der US-Banken beitragen. Das zusammen könnte die Aktienpreise in den USA während einer schwierigen wirtschaftlichen Phase in Europa stützen“, sagte er. „Es ist vorstellbar, dass diese Dynamik eine Rally an den US-Börsen auslöst.“

In der vergangenen Woche legten die US-Börsen zu. Der Dow Jones gewann 0,7 Prozent, der S&P 1,7 Prozent und die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete ein Plus von 2,1 Prozent.

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Von

rtr

Kommentare (5)

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Steuerzahler

26.05.2012, 22:52 Uhr

[+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++]

Account gelöscht!

27.05.2012, 10:08 Uhr

Die Wall-Street sollte sich um die Aktienmärkte kümmern, wo sie ansässig ist. Der Handel mit Illusionen vieler Millionen Accounts bedarf noch einiger Investitionen.

ESMistNeuerVersaillerVertrag

27.05.2012, 15:36 Uhr

Die Sorgen und die Wut vor der vorgesehenen heimlichen Enteignung und Versklavung Deutschlands per ESM in der angestrebten EUdSSR sollen die Politiker zu spüren bekommen, um vielleicht noch einen Sinneswandel zu erreichen!

Bitte helft mit, den ESM konstruktiv zu stoppen: Über 810,000 email Petitionen sind in den letzten Wochen im Bundestag und mehr als 111,000 im bayrischen Landtag seit zwei Wochen eingegangen – unglaublich! Die Leute haben die Nase voll!

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***Beitrag von der Redaktion editiert***
http://www.stop-esm.org/home

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