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03.03.2012

15:13 Uhr

Wall-Street-Ausblick

Jobdaten stellen Optimisten auf die Probe

Der monatliche US-Arbeitsmarktbericht wird für Ende kommender Woche erwartet. Doch schon am Mittwoch könnten Statistiken der privaten Arbeitsagentur ADP eine Tendenz verraten. Die Anleger sind angespannt.

Die Händler warten gespannt auf die Arbeitsmarktdaten. Quelle: dapd

Die Händler warten gespannt auf die Arbeitsmarktdaten.

New YorkAn der Wall Street sehen Börsianer weiter Luft nach oben. Sollten die Konjunkturoptimisten zusätzliches Futter bekommen, könnte der Aufwärtstrend auch in der neuen Woche anhalten. Als Belastungstest gilt der US-Arbeitsmarktbericht für Februar, der am Freitag veröffentlicht wird. „Ich denke, es wird eine Fortsetzung der Rally geben“, sagte Investmentberater Bryant Evans von Cozad Asset Management voraus. Für ihn zeigen die ökonomischen Daten der jüngsten Zeit eine positive Tendenz an: Die Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung sei durchaus nachhaltig.

Vergangene Woche hatten die US-Börsen keine großen Sprünge gemacht - Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,3 Prozent zu, der Index der Technologiebörse Nasdaq um 0,4 Prozent. Da das zweite Rettungspaket für Griechenland beschlossen ist und die Berichtssaison der US-Unternehmen sich dem Ende zuneigt, konzentrieren sich die Investoren wieder verstärkt auf Konjunkturdaten. Weil der Arbeitsmarkt der Erholung bisher hinterherhinkte, gilt dem monatlichen Job-Bericht der Regierung besondere Aufmerksamkeit. Volkswirte gehen davon aus, dass sich der Stellenaufbau den dritten Monat in Folge mit solider Rate fortgesetzt hat.

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Trendhinweise könnte bereits am Mittwoch die Statistik der privaten Arbeitsagentur ADP zur Beschäftigung in der Privatwirtschaft liefern. Bereits am Montag stehen Zahlen zur Entwicklung des Dienstleistungssektors an. Unruhe an den Börsen schürt derzeit der Anstieg des Ölpreises. Dieser könnte relativ rasch für einen Dämpfer sorgen, warnen Analysten.

„Die Dinge können und werden sich kurzfristig ändern“, sagt Doug Foreman von Kayne Anderson Rudnick. Von derartigen Gefahren abgesehen stellen sich Marktstrategen früher oder später auf eine Atempause ein. „Wenn Sie Vermögensverwalter sind und auf einem Gewinn von fast zehn Prozent bis Anfang März sitzen - würden Sie dann nicht auch ein bisschen was davon in Sicherheit bringen?“, gibt John Kosar von Asbury Research zu bedenken.

Von

rtr

Kommentare (3)

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SlingShot

03.03.2012, 16:34 Uhr

100.000 Jobs werden geschaffen und 500.000 Arbeitslose fallen aus der Statistik.
Die offiziellen Arbeitslosenzahlen sehen ganz anders aus.
Alles nur Stimmungsmache.

Account gelöscht!

03.03.2012, 17:03 Uhr

LOL Die gefakten (no)Obama Zahlen .....

Naja, was solls. Immer gut zwischen 14:30 - 14:31 den 50 - 100 Punkte-Move 5-stellig mit FDAXen abzusahnen !

Mr.kite

03.03.2012, 20:04 Uhr

Dürften diesmal schlechter ausfallen. Warum? Bernanke und Obama brauchen eine Begründung für Q3

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