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02.01.2014

23:23 Uhr

Wall Street

US-Börsen beginnen 2014 im Minus

Die US-Börsen sind mit Kursverlusten in das neue Jahr gestartet. Apple-Aktien gaben nach einer Herabstufung nach. Nur die Fiat-Aktie schwamm gegen den Trend und verbuchte einen der größten Tagesgewinne ihrer Geschichte.

Börsenhändler an der Wall Street. ap

Börsenhändler an der Wall Street.

New YorkZum Auftakt des Börsenjahres 2014 haben Gewinnmitnahmen der Rekordjagd an den internationalen Aktienmärkten ein vorläufiges Ende bereitet. Wie die Handelsplätze in Europa notierten auch die US-Börsen am Donnerstag im Minus. Gegen den allgemeinen Trend verbuchte die Fiat -Aktie einen der größten Tagesgewinne ihrer Geschichte. Investoren werteten die Komplett-Übernahme des US-Autobauers Chrysler als vorteilhaft für den italienischen Konzern.

An der Wall Street notierte der Dow-Jones-Index 0,82 Prozent im Minus bei 16.441 Zählern. Er pendelte zwischen 16.416 und 16.573 Punkten. 2013 hatte er mit 26,5 Prozent so kräftig zugelegt wie seit 1995 nicht. Der S&P 500 verlor 0,89 Prozent auf 1831 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,8 Prozent schwächer mit 4143 Zählern. Der Dax in Frankfurt verabschiedete sich mit einem Minus von 1,6 Prozent bei 9400,04 Punkten in den Feierabend.

In den USA hätten viele Aktienverkäufe steuerliche Gründe, sagte Jack Ablin von der Privatbank BMO. "Viele Investoren werden auch erst einmal tief durchatmen." Dennoch sah Aktienstratege Peter Gamry von der Saxo Bank vorerst keine Anzeichen für eine Trendwende. "Der Januar ist normalerweise ein starker Börsenmonat." Bei den Einzelwerten in den USA gaben vor allem Apple-Aktien nach. Der Anteilschein des iPad- und iPod-Herstellers verlor 1,4 Prozent. Analysten der Bank Wells Fargo hatten das Unternehmen heruntergestuft.

Bei den Unternehmen in Europa sorgte Fiat mit einem Kursplus von bis zu 16,5 Prozent für Furore. Mit 6,93 Euro waren die Aktien zudem zeitweise so teuer wie zuletzt im August 2011. Der italienische Autobauer übernimmt für 4,35 Milliarden Dollar die restlichen 41,5 Prozent des hochprofitablen US-Herstellers Chrysler.

Eine Reihe von Konjunkturdaten deutete auf eine weitere Erholung der US-Volkswirtschaft hin. So stellten in der vergangenen Woche wieder weniger Menschen einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe. Dies gilt als weiteres Signal dafür, dass sich die Lage am Jobmarkt stetig verbessert. Auch deshalb hatte die US-Notenbank im Dezember angekündigt, ab Januar ihre milliardenschweren Konjunkturhilfen zu drosseln. In der Baubranche kletterten zudem die Ausgaben im November auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 620 Millionen Aktien den Besitzer. 1003 Werte legten zu, 2040 gaben nach und 93 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,73 Milliarden Aktien 928 im Plus, 1660 im Minus und 112 unverändert.

Von

rtr

Kommentare (2)

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husten

02.01.2014, 16:24 Uhr

Nun haben die Fondsmanager ihr Performance-Ziel mehr oder weniger erreicht; jetzt geht es abwärts, weil niemand mehr Geld hineinpumpt.

Account gelöscht!

02.01.2014, 17:08 Uhr

Ich möchte betonen,dass der Dollar -als Referenzwährung des Dow Jones Indexes- zum Euro seit dem Juni 2001 über 38% verlor.Der Dow Jones Index hätte also mindestens um´s Doppelte von 11000 auf 22000 Punkte, seit dem Juni 01, zulegen müssen,um diesen Verlust für Anleger aus dem Euroraum unter Einrechnung von Kursverfall und Inflation auszugleichen.Das ist simple Mathematik der vergleichenden Renditerechnung.
Für Anleger aus der Schweiz sieht es noch düsterer aus.Für Anleger aus der Schweiz oder dem Euroraum steht das ATH des Dow Jones daher immer noch mit dem 05.06.2001 zu Buche.

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