Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.03.2011

22:32 Uhr

Technologiewerte zählten zu den größten Verlierern. Quelle: dapd

Technologiewerte zählten zu den größten Verlierern.

New YorkDie Ölpreise haben am Montag die wichtigsten US-Aktienindizes belastet.

Die steigenden Ölpreise infolge der Unruhen in Libyen dürften Experten zufolge zu einer Belastung für die Konjunktur werden, wenn die Entwicklung länger anhalte. Mehrere Übernahmevorhaben, die zu Beginn des Handels noch für leicht strahlende Gesichter auf dem Börsenparkett gesorgt hatten, verloren vor diesem Hintergrund recht schnell ihre Anziehungskraft. Wichtige Konjunktur- oder Unternehmensdaten hatten nicht auf der Tagesordnung gestanden. Die Technologiewerte wurden zusätzlich von einer negativen Analystenstimme zum Halbleitersektor gedrückt.

Der Dow Jones Industrial verlor 0,66 Prozent auf 12.090,03 Punkte.

Der S&P-500-Index gab um 0,83 Prozent auf 1310,13 Punkte nach. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der Composite Index um 1,40 Prozent auf 2745,63 Punkte. Der Nasdaq 100 verlor 1,35 Prozent auf 2328,07 Punkte.

Titel des Halbleiterherstellers Intel waren mit einem Abschlag von 1,71 Prozent auf 21,21 Dollar einer der schwächsten Werte im Dow Jones. Händler verwiesen als Grund für die allgemein schlechte Stimmung für derartige Aktien auf Äußerungen von Wells Fargo. Die Experten hatten die Einstufung des Halbleitersektors gesenkt. Dort hätten sich die Kurse in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdoppelt, hieß es zur Begründung.

Dennoch gab es im Technologiebereich auch Lichtblicke: So sprangen Western Digital um 15,56 Prozent auf 34,68 Dollar nach oben. Der Festplattenhersteller will für 4,3 Mrd. Dollar in bar und eigenen Aktien das Festplattengeschäft von Hitachi übernehmen zu wollen. Damit will Western Digital den Marktführer Seagate angreifen.

Dessen Papiere gewannen an der Nasdaq-100-Spitze 9,09 Prozent auf 13,56 Dollar.

Dahinter kletterten Starbucks um 1,45 Prozent auf 33,60 Dollar nach oben. Der Chef der Kaffeehauskette hatte in einem Zeitungsinterview Übernahmegelüste offenbart. Um das Geschäft mit Produkten für den Endverbraucher auszuweiten, könnte das Unternehmen in den kommenden zwölf bis 18 Monaten zukaufen, hatte Starbucks-Chef Howard Schultz dem „Wall Street Journal“ gesagt.

Der Euro fiel unter 1,40 Dollar und kostete zuletzt 1,3972 Dollar.

Am Rentenmarkt verloren richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen 4/32 Punkte auf 100 30/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,514 Prozent.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×