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17.02.2012

22:36 Uhr

Wall Street

US-Börsen uneinheitlich vor Feiertag

Die Märkte in New York rechnen mit einer Billigung des zweiten Hellas-Rettungspakets. Verunsichert waren die Händler allerdings vom bevorstehenden langen Wochenende.

Händler an der Wall Street: Griechenland und US-Konjunkturdaten standen im Fokus und sorgten für Gewinne. AFP

Händler an der Wall Street: Griechenland und US-Konjunkturdaten standen im Fokus und sorgten für Gewinne.

DüsseldorfDas Warten auf die Billigung weiterer Finanzhilfen für Griechenland hat die Märkte in New York in Nervosität versetzt. Auf der einen Seite stand die Zuversicht, dass unter die Hellas-Krise ein Schlussstrich gesetzt werden kann. Auf der anderen Seite verunsicherte die Börsianer das bevorstehende verlängerte Wochenende.

Am Montag wird wegen des Nationalfeiertages nicht gehandelt. „Händler und Fondsmanager sind etwas angespannt, weil die Märkte am Montag geschlossen sind und für diesen Tag die Entscheidung in Griechenland erwartet wird“, sagte Analyst Jack DeGan. Der deutschen Bundesregierung zufolge kommen die Verhandlungspartner einer Einigung immer näher.

Viele Investoren begründeten den verhaltenen Handel auch mit dem Auslaufen der Berichtssaison in den USA. „Wenn die Quartalsberichte ein Ende finden, ist es typisch, dass sich der Markt eine Pause nimmt, um zu verdauen“, sagte Bruce Zaro von Delta Global Asset Management. Mehr als vier Fünftel der im S&P notierten Konzerne haben bereits ihre Bilanzen veröffentlicht.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Plus von knapp 0,4 Prozent auf 12.949 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte der Leitindex zwischen 12.903 und 12.967 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,2 Prozent auf 1361 Stellen. Am Donnerstag hatte der S&P ein Neun-Monats-Hoch erreicht. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,3 Prozent auf 2951 Zähler.

Der Dax in Frankfurt ging mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 6848 Zählern aus dem Handel. Auf Wochensicht ergab sich für den Dow-Jones-Index ein Aufschlag von 1,2 Prozent, für den S&P ein Gewinn von 1,4 Prozent und die Nasdaq ein Plus von 1,7 Prozent. Der Dax gewann 2,3 Prozent.

Im Fokus standen Applied Materials. Nachdem die Papiere zunächst auf der Gewinnerseite standen, drückten Gewinnmitnahmen im Handelsverlauf den Kurs mit 1,7 Prozent ins Minus. Der US-Chipausrüster blickt angesichts einer verbesserten Auftragslage zuversichtlich auf das zweite Quartal. Zahlen legten auch der Ketchup-Hersteller Heinz sowie Suppen-Produzent Campbell vor. Die Ergebnisse fielen besser als erwartet aus und die Aktien stiegen um 4,5 beziehungsweise 2,6 Prozent. Apple -Aktien stagnierten.

Das iPhone verliert auf dem boomenden Smartphone-Markt in China an Boden. Der Marktanteil des iPhone ging den Gartner-Marktforschern zufolge im Schlussquartal 2011 weiter zurück. Die in New York notierten Aktien des chinesischen Internet-Dienstleisters und Google -Rivalen Baidu fielen um 3,4 Prozent, obwohl das Unternehmern unerwartet gute Geschäftszahlen vorlegte.

Die Anteilsscheine von Gilead Sciences gaben rund 14 Prozent nach. Einige Patienten haben nach der Behandlung mit dem neuen Hepatitis-Mittel von Gilead einen Rückfall erlitten. An der New York Stock Exchange wechselten rund 900 Millionen Aktien den Besitzer. 1695 Werte legten zu, 1261 gaben nach und 124 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,94 Milliarden Aktien 1266 Titel im Plus, 1235 im Minus und 133 unverändert.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Kea

17.02.2012, 23:42 Uhr

Schließt deren korrupte Tölpelgeschäfte - einheitlich! Und: Werft das Personal raus; dies beträfe weniger Arbeitsplätze als die, die diese Leute ständig und nachhaltig vernichten.

panikgeist

17.02.2012, 23:45 Uhr

Das sind alles Psychos. Keine oekonomischen Hardfacts zählen mehr!! Wie denn auch in einer Zeit grenzenloser Geldschwemmmmmmmeee.Ratio und Geldschwemme - das überfordert den menschlich minimalistischen Geist. So er denn lebt.

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