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15.08.2013

15:51 Uhr

Welthandelsindex

Die Aussichten hellen sich auf

VonChristian Schnell

Der Welthandelsindex steigt auf den höchsten Stand seit zwei Jahren. Nachdem die Euro-Zone ihre Rezession hinter sich gelassen hat, rechnen Experten mit einer Fortsetzung der robusten wirtschaftlichen Entwicklung.

Der Hamburger Hafen. Der Welthandelsindex wird jeden Monat exklusiv für das Handelsblatt berechnet. Er fasst die vier wichtigsten Transportwege per Schiff, Schiene, auf der Straße und in der Luft zusammen. dapd

Der Hamburger Hafen. Der Welthandelsindex wird jeden Monat exklusiv für das Handelsblatt berechnet. Er fasst die vier wichtigsten Transportwege per Schiff, Schiene, auf der Straße und in der Luft zusammen.

FrankfurtEs war die leichte Skepsis, die unterschwellig bei vielen Experten in den vergangenen Monaten immer wieder herauszuhören war. Die Eurokrise könne zurückkehren, Chinas Wachstumsstärke der Vergangenheit zu Ende gehen und Japan unter seinen horrenden Schulden leiden.

Vieles davon erweist sich in diesen Tagen als weit weniger dramatisch als befürchtet. Die Eurozone hat ihre anderthalbjährige Rezession hinter sich gelassen. Und die zur Wochenmitte präsentierten deutschen Wirtschaftsdaten für das zweite Halbjahr präsentierten sich ebenfalls so, dass die Experten mit einer Fortsetzung der robusten wirtschaftlichen Entwicklung rechnen.

Der Welthandelsindex, den die Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber jeden Monat exklusiv für das Handelsblatt berechnet, zeigt schon seit längerem den Trend nach oben. Mit 68,2 Punkten hat er im Juli nun ein erneutes Allzeithoch erzielt.

Zur Erklärung: Der Index fasst die vier wichtigsten Transportwege per Schiff und Schiene, auf der Straße und in der Luft zusammen und ist mit ein Novum im Vergleich zu bisher bekannten Auswertungen. Bereits bei Werten jenseits der 50 Punkte signalisiert der Index einen wachsenden Welthandel. Darunter schrumpft dieser, unter 45 Punkten sogar deutlich.

Kommentare (7)

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Gast44

15.08.2013, 16:10 Uhr

Wenn sich der Welthandel verbessert dann müsste auch der Baltic Dry Index ansteigen.
Tut er aber nicht.
Er schwankt auf und ab, bewegt sich aber in einem Seitwärtskanal.

Frox

15.08.2013, 16:15 Uhr

deutsche Lohnsklaven dürfen als Leiharbeiter, als Teilzeitbeschäftigte und als Hartz IV Zwangsarbeiter am deutschen Exportwunder teilnehmen, das Südländern deutsche Qualität zu billigen Preisen beschert.

Deshalb liegt der Lebensstandard und das Privatvermögen in den Krisenländern um vieles höher als bei uns:

Durchschnittliches pro Kopf-Vermögen in

Deutschland: € 51.400
Österreich: € 76.400
Frankreich: € 113.500
Italien: € 163.900
Spanien: € 178.300

Quelle: Der Spiegel und Deutsche Bundesbank-Studie

80 Prozent der Mittelmeer-Europäer sind Besitzer eines Eigenheims. In Deutschland wrackt man sich ab um die Miete zu bezahlen. Wir armen Deutschen malochen für die anderen und stehen als Bettler Europas da. Wir haben die schlechtesten Arbeits- und Sozialgesetze Europas.

Faktum ist aber auch:
1.) in Frankreich gibt es einen FLÄCHENDECKENFDEN Mindestlohn von 9,40.- Euro und die Franzosen gehen mit 60 in Rente.
2.) In Portugal arbeiten Beamte 35 Stunden die Woche und bekommen ein 13. und ein 14. Monatsgehalt.
3.) In Griechenland zahlen wir heute den Menschen die Renten, Menschen die mit 55 in Rente gegangen sind und ca. 80 % ihres letzten Lohnes als Rente bekommen.

FrankC

15.08.2013, 16:39 Uhr

Das ganze Aufleuchten ( dank Juni-Hochwasser in D) der Wirtschaft wird sich nach der Bundestagswahl wieder verdunkeln. Bis dahin werden, wie in der DDR, Statistiken, geschönt, nicht passende Meldungen unterdrückt, die Menschen mit ganz wichtigen Nebensächlichkeiten wie z.B. Gleichgeschlechtigkeit, Streetdays, u.s.w vorgeführt.
Als einer der auch in A lebt und in der €-Zone arbeitet (F, P, NL, B) kann ich die Ausführungen von Frox nur bejahen.
Deutschland wird nach der Bundestagswahl sein "€-Wunder" erleben und weiter seine sauer verdienten € den Südländern aber auch Frankreich überweisen, weil Frau Merkel das alles als alternativlos sieht und dei Deutschen nicht fähig sind durch ihre wirtschaftliche/finanzielle Überbeanspruchung rational zu handeln.

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