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20.01.2014

10:46 Uhr

Welthandelsindex

Gute Aussichten für die Märkte

VonSusanne Schier

Experten erwarten, dass Investitionen in diesem Jahr steigen werden und die Wirtschaft beflügeln. Der Vermögensverwalter Markus C. Tschaber rechnet mit vier Prozent Wachstum weltweit. Der Welthandelsindex steigt.

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Wirtschaft nimmt Fahrt auf

Weltwirtschaft: Wirtschaft nimmt Fahrt auf

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FrankfurtDie Aussichten für das Jahr 2014 könnten kaum besser sein: Erstmals seit dem Beginn der Euro-Krise sehen Experten wie Markus C. Zschaber die politischen Risiken, die das globale Wachstum negativ beeinflussten, als überschaubar an. Sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern werde daher die Wirtschaftsleistung zunehmen. „Das wird die Handelsaktivität auf den globalen Handelsrouten weiter dynamisch antreiben“, sagt der Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung.

Das bestätigt auch der Welthandelsindex, den Zschaber regelmäßig für das Handelsblatt berechnet. Das aktuelle Ergebnis von 72,1 Punkten liegt noch einmal über den 71,3 Zählern aus dem Vormonat. Der Index bietet ein Gesamtbild des Welthandels, da er alle Handelsströme mit Schiffen, Flugzeugen, Eisenbahnen und Lastwagen zusammenfasst. Liegt er über 50 Punkte, wächst der Welthandel.

Der Welthandelsindex

Der Index

Der Welthandelsindex fasst alle relevanten Daten aus den vier primären Transport- und Handelswegen (Schifffahrt, Schiene, Straße und Lufttransport) zusammen, gewichtet diese und verdichtet sie in einem Index. Der Index bietet zum ersten Mal ein Gesamtbild des Welthandels zusammengefasst in einer Zahl und wird monatlich dem Handelsblatt exklusiv von der V.M.Z. Vermögensverwaltung zur Verfügung gestellt.

Die Deutung

Indexstände oberhalb eines Niveaus von 50 Punkten deuten einen wachsenden Welthandel an, inmitten einer expandierenden Gesamtwirtschaft. Unterhalb des Niveaus von 50 lässt sich dagegen aussagen, dass die Welthandelsaktivität schrumpft, wobei ab einem Niveau von unter 45 sogar eine deutliche Kontraktion der Gesamtwirtschaft zu erwarten ist.

Weitere Informationen

Der Welthandelsindex wird monatlich exklusiv für das Handelsblatt erhoben. Weitere Informationen zum Index finden Sie unter www.welthandelsindex.de

Der zentrale Treiber für das Wachstum des Welthandels sieht Zschaber im laufenden Jahr in steigenden Investitionen – und erklärt das mit den Unternehmensgewinnen. Die gesamtwirtschaftliche Gewinnmarge, die sich derzeit in vielen Volkswirtschaften auf Rekordhöhen befinde, schaffe den Anreiz für die Firmen, die Investitionsausgaben deutlich zu erhöhen. „Der Investitionszyklus wird die dynamische Konstante in 2014 sein, welcher den Welthandel und die Weltwirtschaft positiv beeinflussen wird“, sagt der Vermögensverwalter.

Mit dieser Ansicht ist Zschaber nicht alleine: Auch Peter Oppenheimer, Aktienstratege von Goldman Sachs, betonte vor wenigen Tagen in Frankfurt, dass die Unternehmen ihre Bargeldbestände 2014 sinnvoller einsetzen müssten als bislang. Insbesondere in den USA kauften diese zuletzt in großem Umfang Aktien zurück. Der Experte erwartet nun neben Firmenübernahmen auch mehr Investitionen.

Kommentare (5)

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Republikaner

20.01.2014, 13:29 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

compact-magazin_com

20.01.2014, 14:13 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

20.01.2014, 14:32 Uhr

"Kann eine Gesellschaft ewig wachsen? "

Nein, natürlich nicht. Sie wächst aber ganz bestimmt noch länger als ein Jahrhundert. Bis die Grenzen des Wachstums nicht in Blickweite gerückt sind, mache ich mir auch keine Gedanken über solche abstrakten Gefahren... das dauert aber noch ein Weilchen, glaube ich.

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