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20.01.2010

19:00 Uhr

Wiener Börse

ATX im Sog der Wall Street

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,90 Prozent auf 2 647,81 Punkte. Erneut entschied die Wall Street-Eröffnung die Marschrichtung auch in Wien.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,90 Prozent auf 2 647,81 Punkte. Erneut entschied die Wall Street-Eröffnung die Marschrichtung an Europas Leitbörsen und auch in Wien. Am Vortag hatten freundliche New Yorker Aktienbörsen für eine Erholung gesorgt, am Berichtstag drückte der schwache Dow Jones die Indizes tief ins Minus. Zuvor hatten bereits schwache Zahlen von Morgan Stanley, die schwelenden Schuldenprobleme Griechenlands und eine mögliche Verknappung der Kreditvergabe in China die Stimmung getrübt.

Von den Morgan-Stanley-Zahlen wurden vor allem die Bankenwerte belastet. Raiffeisen International schlossen tiefrot mit einem Kursverlust von 5,09 Prozent auf 40,24 Euro. Auch Erste Group mussten deutlich Federn lassen mit einem Minus von 3,09 Prozent auf 29,80 Euro. Daran konnte auch die Ankündigung nichts ändern, dass Erste-Group-Chef Andreas Treichl mit seinem Institut in Ungarn zur zweitgrößten Retailbank des Landes aufsteigen will und Ausschau nach weiteren Übernahmekandidaten hält.

Unter den ATX-Werten konnten nur Telekom Austria ein Plus verbuchen mit einem Kursgewinn von 0,80 Prozent auf 10,13 Euro. Dank der Produktbündel aus Festnetz, Mobilfunk und Internet ist es dem Telekombetreiber gelungen, den rasanten Rückgang bei Festnetzanschlüssen zu stoppen und über das Gesamtjahr die Anzahl der Anschlüsse nahezu stabil zu halten. OMV hielten sich angesichts des schwächeren Ölpreises relativ stabil mit einem Abschlag von 0,66 Prozent auf 31,61 Euro.

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