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16.02.2011

19:42 Uhr

Wiener Börse

ATX macht kleinen Schritt vorwärts

Aufgrund eines starken Schlussspurts hat die Wiener Börse mit leichten Gewinnen geschlossen. Landesspezifische Meldungen waren rar, stattdessen schloss sich der ATX-Index dem europäischen Umfeld an.

Wien

Die Wiener Börse hat den Handel am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 0,50 Prozent auf 2 997,60 Punkte. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund zehn Punkte über der Händlerprognose. Mit einem freundlichen internationalen Umfeld legte auch die Wiener Börse vor allem im Späthandel zu. "Der ATX kämpft seit Tagen mit der 3 000 Punkte-Linie und kann sie nicht nachhaltig überwinden", sagte ein Händler. Zum Wochenstart schloss der Leitindex erstmals seit September 2008 über der runden Marke von 3 000 Einheiten.

Europaweit legten am Berichtstag die Banken nach starken Zahlen der französischen Großbank Societe Generale zu, und die Aktien der österreichischen Institute schlossen sich der positiven Stimmung an. Erste Group verbuchten einen Kursaufschlag von 2,90 Prozent auf 39,45 Euro. Raiffeisen legten um 1,04 Prozent auf 44,40 Euro zu.

Die Meldungslage wurde am Markt erneut als sehr dünn bezeichnet. Erst zum Wochenschluss will Voestalpine Quartalszahlen vorlegen. Die Stahlaktie erholte sich am Mittwoch um 1,24 Prozent auf 33,60 Euro, nachdem sie am Dienstag um mehr als drei Prozent abgesackt war. Semperit will bereits an diesem Donnerstag vorläufige Ergebnisse für das Jahr 2010 präsentieren. Der Kurs sank um 0,63 Prozent auf 39,15 Euro.

Unter Druck standen ohne fundamentale Nachrichten OMV mit einem Kursabschlag von 1,68 Prozent auf 34,00 Euro. Im Beusektor rutschten Wienerberger 1,79 Prozent auf 15,32 Euro ab.

Positiv entwickelte sich der Kurs von AT&S. Nach einer positiven Analysteneinschätzung zogen die Titel des steirischen Leiterplattenherstellers um 2,78 Prozent auf 16,64 Euro nach oben. CA Cheuvreux hatte die Aktien in einer Ersteinschätzung mit "Outperform" eingestuft und ein Kursziel von 19,50 Euro errechnet. Am Dienstag hatte bereits die Deutsche Bank ihr Anlagevotum für die Aktien von "Hold" auf "Buy" angehoben.

Telekom Austria verabschiedeten dank positiver Analystenkommentare mit einem moderaten Plus von 0,19 Prozent auf 10,46 Euro aus dem Handelstag. Die Experten der HSBC hatten ihr Kursziel für die Aktien von 10,00 auf 11,00 Euro erhöht und ihr Anlagevotum "Neutral" bestätigt. Die WestLB nahm die Bewertung mit "Add" wieder auf. Das Zwölfmonatskursziel liegt hier bei 12,10 Euro.

Zumtobel-Papiere legten um 0,47 Prozent auf 22,59 Euro zu. Die Aktienanalysten der Schweizer Großbank UBS hatten das Kursziel für die Aktien des Leuchtenherstellers von 23 auf 28 Euro angehoben. Die Anlageempfehlung für das Vorarlberger Unternehmen bleibt weiterhin bei "Buy".

Von

dpa

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