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02.04.2014

10:11 Uhr

Yuan-Clearing Abkommen

Bank of England einigt sich mit Bank of China

Die britische Notenbank folgt der Bundesbank. Verantwortliche der Bank of England unterzeichneten ein Abkommen mit der chinesischen Notenbank. Unternehmen sollen fortan Yuan-Transaktionen erleichtert werden.

Stellvertretend für die People's Bank of China und die Bank of England unterzeichneten Hu Xiaolian und John Cunfliffe das Yuan-Clearing-Abkommen. ap

Stellvertretend für die People's Bank of China und die Bank of England unterzeichneten Hu Xiaolian und John Cunfliffe das Yuan-Clearing-Abkommen.

LondonDie Bank of England (BoE) hat eine Vereinbarung mit der People's Bank of China (PBoC) zum Clearing und Settlement von Yuan-Transaktionen in London unterzeichnet – drei Tage nach einer ähnlichen Absichtserklärung der Deutschen Bundesbank. Großbritannien wetteifert darum, Knotenpunkt für den Handel in der chinesischen Währung in Europa zu werden.

Das Abkommen werde den Gebrauch von Yuan durch Banken und andere Unternehmen, die internationale Transaktionen durchführen, erleichtern, erklärte die BoE am Montagabend in einer Mitteilung. Eine Clearing-Bank werde „zu gegebener Zeit“ in London designiert.

Die Bundesbank hatte am Freitag nach Treffen zwischen Chinas Staatspräsident Xi Jinping und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin bekannt gegeben, eine Absichtserklärung mit der chinesischen Notenbank PBoC zur Abwicklung von Geschäften in Yuan am Finanzplatz Frankfurt unterzeichnet zu haben.

Paris und Luxemburg bemühen sich ebenfalls darum, sich eine Scheibe von dem wachsenden Markt des Yuan-Handels abzuschneiden – während China seinen Kapitalmarkt öffnet und die Nutzung der Landeswährung für den internationalen Handel und Finanzierungen fördert.

Mehr als 60 Prozent der Yuan-Zahlungen außerhalb Chinas werden in London getätigt, hatte das britische Schatzamt am 26. März mitgeteilt und sich dabei auf Daten der Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication SWIFT berufen.

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