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05.01.2005

22:36 Uhr

Zinsängste belasten

Wall Street schließt erneut im Minus

Positive Signale vom Versicherungsmarkt und schlechte Nachrichten aus der Halbleiterbranche haben die US-Börsen am Mittwoch zunächst uneinheitlich tendieren lassen. Im Handelsverlauf verschlechterte sich die Stimmung auf dem Börsenparkett an der Wall Street jedoch zunehmend. Die Indizes drehten ins Minus und verließen den Handel mit Verlusten.

HB NEW YORK. Während der Dow Jones von der angehobenen Dividende des nach Marktkapitalisierung weltgrößten Versicherers American International Group zunächst noch profitiert hatte, zog die nach unten korrigierte Umsatzprognose des Mikrochip-Herstellers Xilinx Technologiewerte früh ins Minus. Teils kräftige Kursverluste mussten auch einige Fluggesellschaften verkraften.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel am Mittwoch in New York rund 0,31 Prozent im Minus und fiel zu Handelsschluss auf das Tagestief von 10 597 Punkten. Im Handelsverlauf des Tages hatte er einen Höchststand von 10 684 Punkten erreicht. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 0,36 Prozent und beendete den Handelstag mit einem Stand von 1 183 Punkten. Der Nasdaq-Index verlor bis Handelsschluss 0,79 Prozent auf 2091 Zähler.

"Im Moment sieht es nach einem Ausverkauf aus", sagte Robert Drust von der Investmentbank Wedbush Morgan. Seit dem ersten Handelstag im neuen Jahr haben die Technologie-Aktien mit Verlusten zu kämpfen. Am Dienstag hatte die Nasdaq mehr als zwei Prozent im Minus geschlossen.

"Wir hatten schlechte Nachrichten über Xilinx, die die Halbleiterbranche schmerzen. Dort herrscht seit zwei Tagen eine unversöhnliche Stimmung am Markt", sagte Al Goldman von A. G. Edwards. Die Xilinx-Aktie fiel um 3,16 Prozent bis Handelsschluss auf 27,54 Dollar, nachdem der Konzern seine Umsatz-Prognose für Dezember nach unten korrigiert hatte. Die Nachricht strahlte auch auf andere Papiere der Branche ab und bescherte dem Chiphersteller Altera Kursverluste von mehr 1,72 Prozent. Das Altera-Papier kostete 18,86 Dollar.

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