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24.01.2007

08:33 Uhr

Zweifel an Zinserhöhung

Nikkei-Index knapp unter Sechseinhalbjahres-Hoch

Die Märkte in Fernost haben am Mittwoch auf breiter Front zugelegt. In Tokio bewegte sich der Nikkei-Index weiter auf ein Sechseinhalbjahres-Hoch zu, verfehlte dieses jedoch knapp. Der Euro tendierte zum Dollar unverändert.

HB SINGAPUR. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel 0,57 Prozent im Plus bei 17 507 Punkten, weniger als 60 Punkte unter dem Stand 17 563 Punkten vom Juli 2000. Der breiter gefasste Topix-Index stieg 0,45 Prozent auf 1 738 Zähler. Die Börsen in Taiwan, Hongkong, Singapur und Südkorea lagen ebenfalls im Plus. Auch die US-Börsen hatten am Vortag mit Kursgewinnen geschlossen.

Besonders Exportwerte wie Toyota legten zu. Die Aktien des Autobauers stiegen um etwa 1,9 Prozent. Hintergrund waren Erwartungen, dass die Unternehmen doch noch höhere Gewinne in Aussicht stellen könnten. Diese wurden unter anderem durch den Kurs des Yen beflügelt, der weiter im Verhältnis zum Dollar weiter schwach blieb.

Auch mehrten sich die Zweifel, ob die Bank von Japan (BOJ) im Februar die Zinsen erhöhen werde. In einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters hatte Zentralbank-Gouverneur Toshihiko Fukui erklärt, die BOJ wolle bei nicht eindeutigen Daten eher lieber vorsichtiger agieren. „Ich glaube, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Februar bei 30 Prozent liegt“, sagte Yasuo Yabe von Meiwa Securities.

Der Dollar notierte zum Euro bei Kursen um 1,3025 Dollar und damit faktisch unverändert zum Kurs bei Handelsschluss in New York. Zum Yen lag die US-Währung bei 121,44 Yen nach 121,62 Yen im späten US-Handel.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte am Dienstag 0,45 Prozent höher bei 12.533 Punkte geschlossen. Der breiter gefasste S&P-500-Indexlegte ebenfalls 0,35 Prozent zu auf 1427 Zähler. Der Nasdaq-Composite schloss fast unverändert bei 2431 Stellen.

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