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27.02.2004

15:29 Uhr

Börsianer richten Augenmerk in kommender Woche auf US-Konjunkturdaten

Dax-Ausblick: Noch Luft nach oben

Die jüngsten Verluste des Deutschen Aktienindexes (Dax) sehen Börsianer gelassen. Die Einbußen in dieser Woche markierten noch nicht das Ende des Aufwärtstrends des deutschen Leitindex, sagen Aktienexperten. Für März erwarten die Experten sogar ein neues Jahreshoch. Danach solle sich die fast ein Jahr währende Phase der Dax-Kletterpartie aber allmählich dem Ende nähern.

HB FRANKFURT. Börsianer sehen die jüngsten Kursverluste des Deutschen Aktienindex gelassen und rechnen weiterhin mit Kursgewinnen. „Im März dürfte der Dax einen neuen Anlauf auf ein neues Jahreshoch nehmen, aber eher technisch als fundamental getrieben“, sagt Roland Ziegler, Aktienstratege bei der ING BHF-Bank. „Danach dürfte sich die Phase des fast ununterbrochenen einjährigen Dax-Anstiegs allmählich ihrem Ende nähern.“ Er rechne damit, dass der Index dann eine längere Atempause einlegen werde. In dieser Woche war der Dax zeitweise sogar unter die psychologisch wichtige Marke von 4 000 Punkten gerutscht und hat seit Ende der vergangenen Woche rund drei Prozent an Wert verloren.

In der kommenden Woche richten die Börsianer ihr Augenmerk vor allem auf Konjunkturdaten aus den USA, wie etwa den US-Einkaufsmanagerindex ISM (Montag) und die Arbeitsmarktdaten für Februar (Freitag).

Auch die Aktienexperten der HVB sind der Meinung, dass der Aufwärtstrend der Aktienmärkte trotz der Kursverluste in dieser Woche noch nicht beendet ist. „Wir erwarten das Erreichen neuer Höchstkurse im Zeitraum bis Ende April und anschließend den Übergang in eine Seitwärtsbewegung“, schreiben die Analysten in einem Marktkommentar. „Die jüngsten schwächeren Konjunkturdaten markieren nicht den Beginn einer deutlichen Abschwächung in der Konjunktur und am Aktienmarkt.“ Am Dienstag hatte vor allem der erstmals seit Frühjahr 2003 gesunkene Index des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) sowie ein schlechter als erwartetes US-Verbrauchervertrauen den Anlegern zeitweise die Kauflaune verdorben.

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