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25.05.2012

13:02 Uhr

DAB Depot-Contest

Die Bären sind derzeit stärker

VonChristian Panster

Der Deutsche Aktienindex kann sich im Moment für keine klare Richtung entscheiden. Die nächsten Wochen dürften äußerst spannend werden, sagen Experten.

An der Börse kämpfen Bullen gegen Bären. Aktuell dominieren die Bären. dpa

An der Börse kämpfen Bullen gegen Bären. Aktuell dominieren die Bären.

FrankfurtAn der Börse tobt ein Kampf – Bullen gegen Bären, Optimisten gegen Pessimisten. Wer gewinnt, ist derzeit völlig offen. Zuletzt waren die Bären leicht im Vorteil. Der Deutsche Aktienindex (Dax) verlor auf Monatssicht rund drei Prozent auf gut 6300 Punkte. Für sich allein genommen ist diese Zahl nicht weiter spektakulär. Auffällig aber sind die zum Teil großen Kursschwankungen an einzelnen Handelstagen. Zuweilen ging es in kurzer Zeit 100 Punkte rauf – und 150 Zähler runter. Dann wieder rauf. So recht mag sich der Index für keine Richtung entscheiden.

Eines jedenfalls steht fest: Die Nervosität an den Märkten ist nach wie vor groß. Das liege nicht zuletzt an dem seit Monaten sehr starken Einfluss der Politik, sagt Johann Dewina von der DKS Vermögensverwalter GmbH. Das mache eine Einschätzung für Anleger immer schwieriger. Viele Investoren fürchten, die Schuldenkrise in Europa könnte die Aktienkurse nochmals deutlich nach unten drücken. Sie warten besser ab, halten ihr Geld zurück.

So wie Alexander Seibold von der gleichnamigen Vermögensverwaltung. Er und Dewina sind zwei von rund 30 Vermögensverwaltern, die seit Jahresanfang am Depot Contest der Münchener DAB Bank teilnehmen. Eine Million virtuelles Spielgeld haben die Finanzprofis zur Verfügung. Es wird in insgesamt drei Depot-Kategorien gespielt: „Sicherheit“, „Ausgewogen“ und „Chance“.

Seibold und DKS Vermögensverwalter sind unter anderem in der Chance-Disziplin dabei. In jener Kategorie, bei der es darum geht, möglichst viel aus dem eingesetzten Kapital herauszuholen – und entsprechende Risiken dafür in Kauf zu nehmen.

Seibold hat dabei in den vergangenen Wochen im Wesentlichen darauf gewettet, dass es nach unten geht mit den Kursen. Sein Spielgeld packte er überwiegend in sogenannte Short-ETFs gepackt; das sind börsengehandelte Indexfonds, die dann gewinnen, wenn der unterliegende Basiswert verliert. Im Falle von Seibold waren es im Wesentlichen Short-ETFS auf den Dax. Die Strategie ging auf. Sein Chance-Depot schneidet derzeit am besten ab; rund sechs Prozent hat es seit Jahresanfang zugelegt.

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