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29.06.2012

09:35 Uhr

DAB-Depot-Contest

„Ein Dax-Ausverkauf wird immer wahrscheinlicher“

VonWalter Epp, Christian Panster

Die Euphorie nach dem Euro-Gipfel könnte schnell wieder verpuffen. Ein Ende der Schuldenkrise ist noch lange nicht in Sicht. Vermögensverwalter raten zu einer defensiven Strategie. Aber wie soll die aussehen?

Ein Händler im früheren Parketthandelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt am Main. dapd

Ein Händler im früheren Parketthandelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt am Main.

DüsseldorfAn den Märkten herrscht erst einmal Erleichterung. Die überraschend deutliche Ausweitung der Finanzhilfen für kriselnde Euro-Staaten treibt die Kurse an den Börsen kräftig in die Höhe. Der Dax gewann am Freitag nach Handelsstart 2,6 Prozent auf 6.308 Punkte. Eines jedenfalls jedoch fest: Mit den Beschlüssen auf dem Euro-Gipfel ist nur Zeit gewonnen. Ein Ende der Schuldenkrise ist noch lange nicht in Sicht.

Viele Anleger fragen sich nach wie vor: Wohin mit dem Ersparten? Wo ist das Geld noch sicher, wenn immer mehr Staaten auf der Kippe stehen? Sind Aktien eine gute Wahl, Anleihen oder doch besser Gold? Selten war die Geldanlage so schwierig wie in diesen Tagen.

„Die starken Kursausschläge an den Börsen in beide Richtungen bleiben an der Tagesordnung“, sagt Andreas Enke, Vorstand bei Geneon Vermögensmanagement. Charttechnisch habe sich das Bild für den Dax zuletzt eingetrübt. Der Index sei unter die 200-Tage-Linie gefallen. Ein Ausverkauf werde daher immer wahrscheinlicher, warnt der Vermögensverwalter. Er empfiehlt Anlegern, besser abzuwarten und das Geld zunächst zurückzuhalten. Für einen Einstieg bei Aktien sei es noch zu früh.

Enke ist nicht allein mit seiner Einschätzung. Auch Alexander Seibold, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung, warnt vor einem überhasteten Einstieg bei Aktien. Die Euro-Krise werde die Märkte noch eine ganze Weile belasten. Seibold und Enke sind zwei von insgesamt 30 Vermögensverwaltern, die seit Jahresanfang am Depot Contest der Münchener DAB Bank teilnehmen. Eine Million virtuelles Spielgeld haben die Finanzprofis zur Verfügung, das es zu hegen und zu mehren gilt. Wer am Ende das meiste aus der Million macht, gewinnt. Es wird in insgesamt drei Depot-Kategorien gespielt: „Sicherheit“, „Ausgewogen“ und „Chance“.

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

29.06.2012, 09:52 Uhr

Es hat sich NICHTS verändert, im Gegenteil. Zockerbuden können sich mal wieder frei bedienen. Viel Spass mit Euren Aktien :D

pendler

29.06.2012, 10:22 Uhr

---@ karstenberwanger

warum schemeißen sie sich nicht endlich mal vor einen Zug. Ist ja ekelhaft dieses jämemrlich Herummeckern.

Warum bitte meinen Sie eigentlich, dass alles so kaputt sein muss, wie ihr verpfuschtes Leben?

Account gelöscht!

29.06.2012, 10:34 Uhr

Raus aus dem Euro und das was man derzeit nicht zum Leben braucht, in SGD (Singapur Dollars) in Bares wechseln.
Wenn der Euro abschmiert, bleibt einem auf dieser Basis wenigstens noch ein Teil des Vermögens erhalten!

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