Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.09.2012

15:01 Uhr

DAB Depot Contest

Ein Funken Hoffnung für den Dax

Investoren in aller Welt warten auf die morgige Sitzung der EZB. Wird sie die Finanzmärkte mit frischem Geld fluten? Vermögensprofis sind optimistisch, dass der Dax in diesem September ausnahmsweise nicht einknickt.

Händler an der Börse in Frankfurt. Vorsichtig optimistisch. dpa

Händler an der Börse in Frankfurt. Vorsichtig optimistisch.

DüsseldorfVermögensprofis gehen davon aus, dass der September diesmal gnädig sein könnte mit den Anlegern.  In der Vergangenheit schnitt der Monat meist schlechter ab als seine elf Brüder; viele Anleger sehen den September daher als Crash-Monat – und fürchten ihn.

Einer Umfrage der Münchener DAB Bank unter Vermögensverwaltern zufolge ist der Anteil derer, die sogar auf steigende Kurse setzen, zuletzt  deutlichgestiegen. Rund 26 Prozent erwarteten, dass der Leitindex weiter zulegt; das sind mehr als doppelt so viele Optimisten wie im August.

Die Mehrheit, insgesamt  48 Prozent, rechnet damit, dass sich die Aktienkurse in den kommenden Wochen seitwärts bewegen werden. Bei der letzten Befragung hatte noch die Hälfte der Vermögensverwalter angegeben, sie erwarteten tendenziell fallende Kurse.

Was aus 1.000 Euro in zehn Jahren wurde

Deutscher Aktienindex (Dax)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro

Dow Jones

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro

EuroStoxx 50

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro

Nikkei

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai B-Index)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro

MSCI Emerging Markets

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro

Gold

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro

Silber

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro

Öl

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro

Weizen

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro

Kaffee

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro

Staatsanleihen (Rexp)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro

Unternehmensanleihen (Citigroup World BIG Corporate Index)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro

Sparbuch

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)

Tagesgeld

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent

Festgeld

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent

Die tendenziell optimistischere Haltung gegenüber den Märkten spiegelt sich auch in den konkreten Aktienbewertungen wider:  33 Prozent der Experten halten deutsche Aktien im Moment für unterbewertet, 41 Prozent gehen von einer fairen Bewertung aus und für 26 Prozent sind inländische Wertpapiere im Moment überbewertet.

Die DAB Bank  befragt regelmäßig 30 Vermögensverwalter, die an dem Depot-Contest der Münchener teilnehmen, zu ihren Erwartungen, was die Börsenentwicklung betrifft.

Der Wettstreit der Vermögensverwalter läuft seit Anfang des Jahres. Eine Million Euro virtuelles Vermögen haben die Finanzprofis zur Verfügung, das es zu hegen und zu mehren gilt. Wer am Ende das meiste aus der Million macht, gewinnt. Es wird in insgesamt drei Depot-Kategorien gespielt: „Sicherheit“, „Ausgewogen“ und „Chance“.

In der Rangliste der „sicheren“ Depots führt derzeit die Top Vermögensverwaltung; ihr Depot hat seit Anfang Januar bisher 7,5 Prozent zugelegt. Bei den „ausgewogenen“ führt Wolfgang Müller Wertpapier-Management. Müllers Depot hat seither mehr als elf Prozent gewonnen – und damit sogar mehr als der führende in der Chance-Kategorie, wiederum die Top Vermögensverwaltung, mit einem Plus von 8,6 Prozent.

Von

pan

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×