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13.06.2016

14:22 Uhr

Dax-Umfrage

Anleger bleiben optimistisch

VonJürgen Röder

Nach dem Ausverkauf der vergangenen Tage stellt sich Frage: Steckt der Dax in einer nachhaltigen Baisse-Phase? Oder nur in einer Korrekturphase? Eine exklusive Analyse kommt zu einer eindeutigen Antwort.

Ein Händler telefoniert auf dem Parkett der Wertpapierbörse in Frankfurt: Trotz der deutlichen Verluste bleiben Anleger optimistisch. dpa

Dax-Umfrage

Ein Händler telefoniert auf dem Parkett der Wertpapierbörse in Frankfurt: Trotz der deutlichen Verluste bleiben Anleger optimistisch.

Am vergangenen Montag hatte Stephan Heibel steigende Kurse im Dax favorisiert. Doch die Woche verlief anders: Es gab einen heftigen Ausverkauf, den der Börsenexperten in einem pessimistischen Alternativ-Szenario beschrieben hatte. „Sollte es wider Erwarten dennoch zu einem Ausverkauf im Dax kommen, so dürfte dieser heftig werden“, meinte Heibel vor einer Woche. Schließlich sei kaum Nachfrage vorhanden.

Für seine Prognosen wertet der Inhaber des Analysehauses Animusx die wöchentliche Handelsblatt-Umfrage zur Börsenstimmung, Sentiment genannt, unter mehr als 2.300 Anlegern aus.

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Das Wochenminus im Dax beträgt 2,4 Prozent einem Minus von 2,1 Prozent in der Vorwoche. Das deutsche Börsenbarometer hat also binnen zwei Wochen 4,5 Prozent auf nur noch 9.835 Punkte eingebüßt. Und es dürfte möglicherweise eine ruppige Woche für Anleger werden: Notenbanksitzungen, Verfall der Optionen an den Terminbörsen am Freitag und das Referendum der Briten am 23. Juni stehen unmittelbar bevor.
Die entscheidende Frage, die sich nun Anleger stellen: Ist der Einbruch nur eine kurze, heftige Korrektur? Oder handelt es sich bereits um eine nachhaltige Baisse?

Die Teilnehmer der Handelsblatt-Umfrage schauen angstvoll auf den Ausverkauf im Dax. 45 Prozent haben den Absturz als Abwärtsimpuls registriert – ein Plus von 31 Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche. Nur noch 42 Prozent (minus 15 Prozentpunkte gegenüber Vorwoche) sehen nach wie vor eine übergeordnete Seitwärtsbewegung und lediglich fünf Prozent (minus zwölf Prozentpunkte) wähnen sich in einem Aufwärtsimpuls. Die Stimmung ist damit so schlecht wie seit der Korrektur zum Jahreswechsel nicht mehr.

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Und die meisten Anleger wurden von diesem Ausverkauf überrascht. 28 Prozent haben ihn überhaupt nicht erwartet, weitere 28 Prozent sehen ihre Erwartungen kaum erfüllt. Nur acht Prozent hatten auf diesen Kursrutsch gesetzt, nur noch 36 Prozent geben an, diese Entwicklung zum größten Teil so vorhergesehen zu haben. Die Selbstzufriedenheit der Anleger ist damit zerstört, sie sind stark verunsichert.

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