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16.01.2015

15:28 Uhr

DAX-UMFRAGE

Beflügelt der Franken-Turbo den Dax weiter?

Mit ihrer Wechselkursentscheidung hat die Schweizer Notenbank für steigende Kurse am deutschen Aktienmarkt gesorgt. Hält dieser Rückenwind für den Leitindex nächste Woche an? Was ist Ihre Meinung?

Das Handelsblatt-Dax-Sentiment ist eine Umfrage zur Börsenstimmung unter mehr als 2300 Anlegern. Getty Images

Dax-Umfrage

Das Handelsblatt-Dax-Sentiment ist eine Umfrage zur Börsenstimmung unter mehr als 2300 Anlegern.

Wie rasant sich die Börsenwelt ändern kann: Am Donnerstag schwankte der deutsche Leitindex um mehr als 400 Punkten. Diese Schwankung entspricht manchmal der Performance eines gesamten Börsenmonats. Nach dem Sturz auf 9600 Zähler stieg das deutsche Börsenbarometer an dem Tag über 10 000 Punkte und beendete den Börsenhandel oberhalb der fünfstelligen Marke.

Dabei hatten die Anleger vor einer Woche noch eine griechische Tragödie befürchtet. Doch das Thema der Wahlen in Griechenland am 25. Februar 2015 ist in den Hintergrund getreten. In dieser Woche zählte an der Börse nur noch die Schweiz, die am vergangenen Donnerstag den festen Wechselkurs ihres Franken gegenüber dem Euro aufgehoben hat.

Dax-Sentiment: Vergleich Prognosen mit Indexverlauf

Börsenwoche 15.2. - 19.2.

Der Dax legte um 4,7 Prozent zu und beendete den Handel bei  9388 Punkten. Heibels Ratschlag am Montag (15.2.):  „Auf eine Bodenbildung mit anschließend weiter steigenden Kursen würde ich nur mit einem kleinen Betrag spekulieren“. Diese Investition sollten Anleger, falls die 9.300 Punkte im Dax nicht überwunden werden, schnell wieder auflösen.

Börsenwoche 8.2. - 12.2

Das deutsche Börsenbarometer verlor in der vergangenen Woche weitere 3,4 Prozent. Heibel sah am Montag (8.2.) aber nur eine sehr geringe Chance für einen weiteren Ausverkauf im Dax.

Börsenwoche 1.2. - 5.2.

Der Dax verlor 5, 2 Prozent. „Vieles deutet daraufhin, dass die Kurse weiterhin gen Süden driften, unterbrochen nur von kurzfristigen Gegenbewegungen“, sagte Stephan Heibel am Montag (1.2.).

Börsenwoche 25.1. - 29.1.

Der Dax kletterte leicht um 0,3 Prozent auf 9.798 Punkte.  Vor einer Woche warnte Stephan Heibel noch vor einer möglichen Abwärtsspirale. Diese könne, je länger die Baissephase an den Märkten dauere, eine eigene Dynamik entwickeln. „Noch ist es nicht soweit, doch wir werden diese Entwicklung aufmerksam verfolgen müssen“, sagte er am vergangenen Montag unter der Überschrift „Noch ist es nicht soweit“. (25.1.)

Börsenwoche 18.1. - 22.1.

Der Dax stieg um 2,3 Prozent. Heibels Erkenntnis am Montag (18.1.): Die Aktienbörsen sind nun in einer Baissephase. „Entsprechend dürften Kurssteigerungen in den kommenden Tagen nicht viel mehr als eine Zwischenerholung sein.“

Börsenwoche 11.1. -15.1

Der Dax stieg am Montag und Dienstag um mehr als 150 Punkte auf knapp 10.000 Zähler, rutschte  zum Wochenende aber wieder ab auf 9545 Punkte.  Heibels Prognose am Montag (11.): „Kurzfristig sorgt die maximale Niedergeschlagenheit der Anleger für eine moderate Gegenbewegung. Ob aus dieser Gegenbewegung eine Rally wird oder ob sie verpufft und neue Tiefs angesteuert werden, wird nach wie vor von der Entwicklung in China abhängen.“

Börsenwoche 14.12-18.12

Der Dax legte unter heftigen Schwankungen um 2,6 Prozent zu. Heibels Prognose am Montag (14.12.): „Das größere Überraschungspotential ist auf Seiten steigender Kurse zu sehen“.

Börsenwoche 7.12.-11.12

Der Dax verlor 3,8 Prozent. Der Volatilitätsindex VDax, der die Schwankungen des deutschen Leitindexes misst, stieg von 21 auf 27 Punkte. Heibels Prognose am Montag (7.12.): „Die Verunsicherung im Vorfeld der Entscheidung der US-Notenbank ist groß, so dass wir noch einige extrem volatile Tage erleben können. Entsprechend würde ich nicht alles auf eine Karte setzen, sondern mich für mehrere kleine Käufe bereithalten“.

Börsenwoche 30.11.-4.12

Der Dax verlor 4,8 Prozent. Am Montag (30.11.) kommentierte Stephan Heibel die Jubelstimmung so: „Je besser die Stimmung, desto leichter kann ein Pulverfass hochgehen“.

Börsenwoche 23.11. - 26.11

Der Dax rutschte am Montag (16.11.) ab, ehe eine Rally einsetzte. Der deutsche Leitindex  legte 3,8 Prozent zu. Am Montag (16..1) prognostizierte Stephan Heibel „heftige, aber begrenzte Korrekturen“, aber keinen nachhaltigen Kursrutsch.

Börsenwoche 9.11 - 13.11

Der Dax verlor in dieser Woche 2,5 Prozent. „Wer also von der gesunden Börsenverfassung profitieren möchte, braucht nun nicht mehr bei der kleinsten Korrektur zu kaufen“, lautet Heibels Ratschlag am Montag (9.11.). „Sie können sich mit Käufen meines Erachtens Zeit lassen, bis der Dax mal wieder fünf Prozent unter seinem vorhergehenden Hoch notiert“.

Börsenwoche 2.11. - 6.11.

Der Dax stieg um weitere 1,3 Prozent. Am Montag davor (2.11.) hatte Stephan Heibel  die Sommerkorrektur zu den Akten gelegt. Unter der Überschrift „Die Zuversicht schwindet“ war er der Auffassung, dass kurzfristige Rückschläge eine Kaufgelegenheit seien.

Börsenwoche 26.10 - 30.10

Der Dax stieg um 0,5 Prozent. Heibels Prognose am Montag (26.10): „Die Rally dürfte weiterlaufen“. Sein Ratschlag: „Ich halte es für Anleger für ratsam, auf dieser Welle mitzuschwimmen, bei Rückschlägen nachzukaufen, aber sämtliche Positionen mit großzügigen Stop-Loss-Kursen zu sichern“.

Börsenwoche 19.10. - 23.10.

Der Dax stieg um fast sieben Prozent und beendete den Handel bei über 10.800 Punkten. Heibels Prognose am Montag (19.10.): In den kommenden Tagen könnte der Dax bis auf 10.500 Punkte steigen. „Bei dieser Marke dürften wieder eine Reihe von Investoren ihre für viele Monate unter Wasser befindlichen Aktienpositionen auflösen und für eine weitere kleine Konsolidierung sorgen“.

Börsenwoche 12.10. - 16.10.

Der Dax blieb fast unverändert. Heibels Prognose am Montag (12.10.): „Eine Konsolidierung der erzielten Kursgewinne wird wahrscheinlich, dürfte jedoch nur kurze Zeit dauern“, sagt er. Es könnte sogar sein, dass der kleine Rücksetzer nur einen halben Handelstag dauert. „Im Wochenverlauf könnte die Rally durchaus noch höhere Kurse hervorbringen.“ Dass diese Rally aber nachhaltig ist, bezweifelte er.

 

Die Auswirkungen dieser Entscheidung an der Börse in Zürich waren dramatisch. Der Leitindex SMI verlor am Freitag 5,7 Prozent auf 7934 Punkte. Händler sprachen nach dem Kurssturz von knapp 470 Punkten von einem „anhaltend nervösen Geschäft“. Am Donnerstag dieser Woche gab es beim wichtigsten Aktienbarometer in Zürich einen historischen Kurseinbruch von zeitweise fast 14 Prozent. Am Ende stand ein Minus von 8,67 Prozent. Ganz im Gegensatz am Deutschen Aktienmarkt.

Bleibt das auch in der kommenden Woche so? Werden die Themen Wechselkurs Franken/Euro und die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag den Dax weiter nach oben treiben? Oder findet eine Korrektur statt? Was meinen Sie?

Machen Sie mit beim Handelsblatt Dax-Sentiment. Denn die Ergebnisse der Umfrage geben Ihnen Orientierung bei ihrer Geldanlage. Jeder kann bei der „Dax-Sentiment“-Umfrage mitmachen. Es müssen lediglich vier Standardfragen beantwortet werden. Die Ergebnisse werden anschließend vom renommierten Börsen-Experten Stephan Heibel und seinem Animusx-Team ausgewertet.

Am Montag dieser Woche prognostizierte Heibel in seiner Analyse durchaus heftige Schwankungen. „Doch ohne geopolitische Ereignisse dürfte die derzeit große Handelsspanne nicht verlassen werden, da für einen nachhaltigen Anstieg zu viel Optimismus vorhanden ist und für einen Kurseinbruch zu viele neutral eingestellte Anleger frühzeitig zugreifen werden“, sagte er am Montag. Und erwartete für diese Woche eine Handelsspanne zwischen 9.300 und 10.000 Punkten.

Diese Handelsblatt-Umfrage ermittelt die Börsenstimmung und interpretiert getreu dem (vereinfachten) Motto: Gibt es zu viele Pessimisten, steigen die Kurse und umgekehrt.

Je euphorischer die Stimmung an den Börsen wird, je mehr Anleger bereits investiert sind, umso weniger Geld ist für weitere Kurssteigerungen vorhanden. Bei einer schlechten Börsenstimmung hingegen halten viele Anleger Bargeld, das zu steigenden Kursen führt, sobald es wieder investiert wird. Machen Sie mit bei der neuen Umfrage dieser Woche.

Die Umfrage startet jeden Donnerstag und endet Sonntagmittag. Die Auswertung steht Montagmittags auf Handelsblatt Online zur Verfügung. Einfacher haben es Leser, die sich für eine kostenlose Erinnerungsmail eintragen. Sie erhalten automatisch eine Mail mit der Bitte, an der Umfrage teilzunehmen, und eine, wann die Experten-Auswertung im Laufe des Montags auf Handelsblatt Online zu lesen ist. Auszüge der Auswertung können Anleger dann auch in den Marktberichten auf der Handelsblatt-Website lesen.

Von

jr

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