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23.01.2017

14:26 Uhr

Dax-Umfrage

Profi-Anleger warten auf einen Rückschlag

VonJürgen Röder

Nach dieser ruhigen Handelswoche dürfte beim deutschen Leitindex eine Richtungsentscheidung anstehen. Doch vertreten private und institutionelle Anleger verschiedene Meinungen. Eine exklusive Analyse zeigt die Szenarien.

Inzwischen erwarten mehr als die Hälfte der Anleger weder steigende noch fallende Kurse im Dax. dpa

Bulle und Bär auf Monitoren an der Frankfurter Börse

Inzwischen erwarten mehr als die Hälfte der Anleger weder steigende noch fallende Kurse im Dax.

DüsseldorfVor einer Woche stellte Börsenexperte Stephan Heibel nach den Ergebnissen der Handelsblatt-Umfrage zur Börsenstimmung fest: Die Anlegerstimmung habe sich deutlich eingetrübt, die Luft sei vorerst raus. „Ich habe den Eindruck, dass man nun erst einmal abwartet“, meinte er.

Die Berichtssaison hatte begonnen und Ende der Woche würde Donald Trump ins Weiße Haus einziehen. Warum sollte sich ein Anleger heute schon positionieren, wenn doch in den kommenden zwei Wochen viele wichtige Informationen zu erwarten sind?, lautete seine Ansicht damals. Seine wöchentlichen Einschätzungen zur Börsenentwicklung leitet der Sentimentexperte aus Umfrageergebnissen der Handelsblatt-Umfrage Dax-Sentiment unter mehr als 2.300 Anlegern ab.

Die Prognose vom vergangenen Montag bewahrheitete sich: Viel Bewegung gab es nicht an den Märkten, der Dax beendete die vergangene Handelswoche auf dem gleichen Niveau wie in der Vorwoche. An den Aktienmärkten hat man sich auf Unternehmensmeldungen konzentriert. Die Berichtssaison ist in den USA bereits voll im Gange. So gibt es eine ganze Reihe von Einzelaktien, die mit Kurssprüngen auf sich aufmerksam machten. Doch der breite Markt hat seine Mitte Dezember eingeschlagene Seitwärtsbewegung fortgesetzt.

Anleger haben sich auf diese Warteposition eingestellt. Inzwischen sehen mehr als die Hälfte der Anleger (plus fünf Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche) den Dax in einer Seitwärtsbewegung. Nur noch 17 Prozent und damit fünf Prozentpunkte weniger betrachten die jüngste Kursentwicklung als Aufwärtsimpuls. Jeder Fünfte meint bereits eine Abwärtsbewegung zu erkennen.

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Die Erwartungen der Anleger an die vergangene Handelswoche haben sich zum größten Teil erfüllt. Das geben 54 Prozent der Umfrageteilnehmer an. Immerhin jeder Vierte hat eine andere Entwicklung erwartet, seine Erwartungen wurden kaum erfüllt. Auf dem falschen Fuß wurden sieben Prozent der Anleger erwischt, auf die Verschnaufpause haben 13 Prozent spekuliert. „Die Selbstzufriedenheit der Umfrageteilnehmer kann man als neutral bezeichnen“, erläutert der Sentimentexperte die Ergebnisse.

In drei Monaten erwartet jeder Vierte einen Aufwärtsimpuls, 35 Prozent (plus vier Prozentpunkte) einen Abwärtsimpuls und 26 Prozent eine Seitwärtsbewegung. Diesem ausgewogenen Verhältnis geben die zwölf Prozent, die eine Topbildung erst in drei Monaten erwarten, einen leicht positiven Touch.

Unverändert 19 Prozent wollen in den kommenden zwei Wochen Aktien zukaufen, die gleiche Zahl an Anlegern (plus zwei Prozentpunkte) will verkaufen. Knapp zwei von drei Anlegern wollen vorerst mit einer Entscheidung abwarten.

Kommentare (3)

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23.01.2017, 14:50 Uhr

Reiner Blumenhagen23.01.2017, 14:32 Uhr
Mann, Mann, Mann, Herr "Hoffmann".... natürlich gibt es das Wort "Strafzoll". Ein Blick in den Duden hilft manchmal ungemein, ehe man sich komplett zum Idioten macht.

Baron v. Fink

23.01.2017, 14:59 Uhr

Es wird gute Zahlen aus den USA geben, dann gehts abwärts mit dem Wurst-Dax.

Account gelöscht!

23.01.2017, 15:11 Uhr

 
+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++
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