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13.02.2014

11:46 Uhr

Deflation

EZB dämpft Sorgen vor drastischem Preisverfall

Die Preise liegen weltweit am Boden, in Expertenkreisen wächst die Sorge vor einer Deflation, einem gefährlichen Preisverfall. Die Europäische Zentralbank aber zeigt sich optimistischer – und rechnet mit einem Anstieg.

Sorgen vor sinkenden Preisen dürften den meisten Verbrauchern fremd sein – doch Deflation ist gefährlich. Aktuell wird der Preisverfall weltweit durch sinkende Rohstoffpreise getrieben. dpa

Sorgen vor sinkenden Preisen dürften den meisten Verbrauchern fremd sein – doch Deflation ist gefährlich. Aktuell wird der Preisverfall weltweit durch sinkende Rohstoffpreise getrieben.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank hat Sorgen vor einem drastischen Preisverfall im Euroraum gedämpft. Zwar werde die Inflation in den kommenden Monaten wegen sinkender Energiepreise deutlich unter 2 Prozent liegen, erklärten die Währungshüter in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht. Die EZB sieht Preisstabilität bei knapp unter 2 Prozent gewahrt. Mittelfristig rechnet die Notenbank aber wieder mit steigenden Verbraucherpreisen.

Im Januar war die Jahresteuerung im Euroraum auf 0,7 Prozent gefallen. Das hatte neue Sorgen vor einer Deflation entfacht, also einer Spirale sinkender Preise, bei der Verbraucher und Unternehmen in Erwartung weiterer Rückgänge in einen Käufer- und Investitionsstreik treten.

Der EZB zufolge handelt es sich bei dem Rückgang der Inflation um ein weltweites Phänomen. Hauptursache ist der EZB zufolge der Rückgang der Rohstoffpreise. So stiegen die Energiepreise in den Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in der zweiten Jahreshälfte 2013 im Schnitt lediglich um 1,1 Prozent, im Jahr 2011 hatten sie noch um durchschnittlich 12,2 Prozent zulegt. Die erwartete Erholung der Weltkonjunktur wird nach Einschätzung der Währungshüter mittelfristig aber wieder für steigende Preise sorgen.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Notar

13.02.2014, 12:22 Uhr

Zitat : in Expertenkreisen wächst die Sorge vor einer Deflation, einem gefährlichen Preisverfall .

- das betrifft Deutschland leider nicht !

Durch die Superschlaue ENERGIEBLENDE und damit verbundenen Preiserhöhungen haben wir nach wie vor eine Inflation zwischen 7 und 10 % !!!

Weiter so, Murksel und Ko., die Menschheit in D wird es euch ewig danken !

Mazi

13.02.2014, 13:19 Uhr

"EZB dämpft Sorgen vor drastischem Preisverfall"

Sollen wir Beifall glatschen, weil die Nahrungsmittelpreise steigen und der Preis für Videorecorder, den wir nicht brauchen, fällt?

Für wie blöd halten uns unsere Beamten und Politiker oder ist es die Vorbereitung darauf, dass wir bei fallenden Preisen auch nicht mehr soviel Geld auf der hohen Kante benötigen?

Offensichtlich soll es ja nach der Europawahl i.S. "Enteignung der Sparer" zur Sache gehen.

Account gelöscht!

13.02.2014, 13:20 Uhr

Aja - alles wird teurer; wenn das kein Grund zu grenzenlosem Jubel ist!

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