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06.01.2014

19:14 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Alle Scheinwerfer auf die Autobranche

Zum Start der Woche standen die Autowerte im Blick der Börsianer. Der Wolfsburger Autobauer fällt zum Leid von Kersin Leitel nach einer grandiosen Aufholjagd in den USA nun wieder zurück. Dennoch hält sie VW weiter die Treue.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Leider fiel das Urteil zu „meiner“ Volkswagen-Aktie zu Wochenstart nicht positiv aus: Mit einem Abschlag von gut einem Prozent gehörte die Aktie zu den Verlierern am deutschen Aktienmarkt. Grund dafür waren in erster Linie die US-Absatzzahlen. Im Dezember waren die Verkäufe des Wolfsburger Konzerns in dem wichtigen Auslandsmarkt deutlich zurückgegangen, was nach Einschätzung von Analysten an der nachlassenden Nachfrage nach der US-Version des Passat und dem Modellwechsel beim Golf lag. Daimler konnte dagegen mit besseren Zahlen aufwarten. Der Aktie verhalf das zu leichten Kursgewinnen.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Zudem hatte Exane BNP Paribas gewarnt: Gegenüber Automobilaktien sei angesichts der bevorstehenden Berichtssaison kurzfristig generell Vorsicht geboten, schrieb Analyst Stuart Pearson. An seiner fundamental positiven Einschätzung des Autosektors ändere dies aber nichts. Seine "Top Picks" sind Daimler – und Volkswagen. Auch ich halte VW weiter die Treue.

Mit der Aktie habe ich auch gute Erfahrungen gemacht: Seit meinem Einstieg im November 2012 ist die Aktie um fast 30 Prozent gestiegen. Einen Teil der ursprünglich gekauften Aktien habe ich schon verkauft. Vielleicht war das zu früh – aber das weiß man nun einmal immer erst hinterher. 

Kommentare (1)

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VW-Short

06.01.2014, 19:41 Uhr

Besonderes Augenmerk sollte man auf die Qualität des des TSI-Motors richten.
Die Steuerkette verursacht erhebliche Probleme und
führt meistens zum Totalschaden am Motor.
Das verursacht gewaltige Kosten, da VW keine Ersatzmotoren
in kurzer Zeit liefern kann und wegen der Mobilitätsgarantie für Wochen einen Leihwagen zur Verfügung stellen muß.
VW wir wegen dieser Qualitätsprobleme, der Turbolader
ist ebenfall mangelhaft, nie Toyota einholen,
im Gegenteil, das könnte zu einem Desaster führen,
zumal die Probleme seit 2012 bestehen und VW sich
eine Rückrufaktion erspart hat.
Um es mit Steinbrück zu sagen : Hätte, Hätte Steuerkette.

Der Aktienkurs könnte leiden.

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