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14.07.2013

15:10 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Alle warten auf Ben Bernanke

Jürgen Röder hat kräftig in ein Dax-Sprintzertifikat investiert. Es könnte sich nun bei Ständen zwischen 8200 und 8800 Punkten auszahlen. Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich diese Woche in die USA.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Die zunehmenden Schwankungen an den Börsen sollten Anleger nicht davon abhalten, an den Aktienmärkten investiert zu bleiben. So das Ergebnis einer aktuellen Studie der Fondsgesellschaft J.P. Morgan Asset Management. Volatilität sei ein ganz normales Phänomen vor dem Anleger nicht zwangsläufig zurückschrecken müssten.

Der Blick in die Vergangenheit zeige: In 25 der vergangenen 30 Jahre konnte beispielsweise der europäische Aktienindex MSCI Europe nachdem er zwischenzeitlich in die rote Zone abgerutscht war, wieder ins Plus drehen und am Ende doch mit einer positiven Bilanz abschließen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Auch aktuell könnte sich die These der Experten wieder bewahrheiten: So verzeichnete zum Beispiel der Dax jetzt fünf Gewinntage in Folge und mit 5,2 Prozent das größte Wochenplus seit Ende 2011 - zuvor war der deutsche Leitindex vorübergehend unter sein Niveau vom Jahresanfang eingebrochen.

Auslöser für die Nervosität der vergangene Wochen waren in erster Linie die Aussagen von US- Notenbankchef Ben Bernanke im Juni gewesen, der erste Anzeichen für einen möglichen Rückzug aus der ultralockeren Geldpolitik sendete. Zuletzt widersprach Bernanke jedoch den Spekulationen auf ein Ende der Geldschwemme, die als ein maßgeblicher Kurstreiber für die Anlagemärkte gilt.

Kommentare (2)

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Fat_bob_ger

14.07.2013, 20:54 Uhr

Ich bin da mit meinem Zockerkonto deutlich kurzfristiger unterwegs und meine, dass am Montag eine Korrektur fällig ist. Ca. 100 - 200 Punkte, wenn der Bullenmarkt anhält, -400 bis -600 wenn eine Korrektur kommt. Außerdem läuft es wirtschaftlich etwas unrund. D. h. man wird sich zwischen 8200 und 7800/7600 weiterhin bewegen. Also bei 8200 shorten und bei 7800/7600 je nach Situation wieder long gehen. Politisch drohen in D einige Unsicherheiten: Ich rechne mit Rot/Rot/Grün als neue Regierung, wenn Schwarz/Gelb nicht die Mehrheit erreichen und das Rennen ist ENG! Rot/Schwarz wird es nicht geben, weil die SPD als Juniorpartner dann weitere 5% in 2017 verlieren würde, was die Listenkandidaten nicht gut finden würden. Dann geht man lieber mit Siegmar als Bundeskanzler, Nahles, Trittin und Claudia eine Minderheitsregierung mit Duldung der Linken ein. Steinbrück wird dann auf Vortragsreise geschickt und kann heimgehen, weil er als Mohr seine Schuldigkeit getan hat. Die Steuererhöhungsorgie wird das Geld aus D heraustreiben und es ist aus mit dem 9000er Traum

Kohls_Edelhure_sagt

14.07.2013, 23:14 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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