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26.06.2013

19:36 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

„Anleger finden aus dem Panikmodus“

Der Dax macht allmählich die Verluste der vergangen Handelswoche wieder gut. Die Depots profitieren von der Erholung. Allerdings nicht alle. Commerzbank-Papiere belasten das spekulative Portfolio von Jürgen Röder.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Allmählich kehrt wieder Vernunft ein am Aktienmarkt: Nachdem tagelang aus Angst vor einer Wende der US-Geldpolitik ohne Sinn und Verstand verkauft wurde, finden immer mehr Anleger aus dem Panikmodus. Die Kurse stabilisieren sich.

Wie erwartet vor allem in Europa – steht doch hier alles andere als eine Zinswende ins Haus, wie die Europäische Zentralbank (EZB) jetzt erneut durchblicken lässt: Die Geldpolitik der EZB “wird in der absehbaren Zukunft locker bleiben”, betonte EZB-Chef Mario Draghi am Mittwoch in einer Rede vor der französischen Nationalversammlung in Paris. Meine Sprintzertifikate auf den Euro Stoxx 50 freut’s.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Ganz anders die Situation bei Gold. Hier beschleunigt sich der Crash: Die Feinunze büßte zwischenzeitlich über vier Prozent auf rund 1.225 US-Dollar ein und erreichte damit den tiefsten Stand seit August 2010.

Der vermeintlich „sichere Hafen“ entpuppt sich als Kapitalvernichter. Und trotz der Ausverkaufspreise halten sich Anleger dieses Mal offensichtlich mit Schnäppchenkäufen zurück - anders als bei den vorangegangenen größeren Korrekturen im April und Mai.

Allerdings: Glaubt man Analysten, sollte spätestens bei rund 1.100 Dollar Schluss sein mit dem Preissturz – soviel kostet die Förderung im Schnitt. So langsam könnte man hier also defensiv einsteigen.

Kommentare (3)

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Keine_Macht_den_Drogen

26.06.2013, 20:04 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Account gelöscht!

26.06.2013, 21:38 Uhr

Langsam wird mein Eindruck immer stärker, dass es sich bei diesen drei Hübschen in Wahrheit um Komiker handelt, die uns mit ihrer gespielten Ahnungslosigkeit nur ein bißchen zum Lachen bringen wollen.

Account gelöscht!

27.06.2013, 07:33 Uhr

Panik-nein gesunde Korrektur.Der Kursdax-der im DAX die MK wiederspiegelt-nähert sich nun langsam wieder seinem Egalisierungsniveau von 2011 an-bevor damals die Sommerkrise kam.Leider ist er von dort aber wieder abgeprallt.Mal sehen ob er diesmal drüberkommt.Allerdings liegt der Kursdax noch unter dem Niveau vor 15 Jahren,aber auch kein Wunder,hat er doch viele Loseraktien in sich,die weit entfernt vom 98-er Niveau sind:Deutsche Bank,Coba,Allianz,Deutsche Lufthansa,Deutsche Telekom,...das können die anderen,guten Aktien dann nicht rausreißen.

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