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21.08.2013

19:24 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Aus wenig Gegebenem das Beste herausholen

In den vergangenen Tagen waren die Bewegungen des Dax überschaubar. Für Anleger eine schwierige Marktphase. Doch es gibt Möglichkeiten, trotzdem Kasse zu machen. Das beweisen die Depots der Handelsblatt-Redakteure.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Wenig zu holen ist derzeit an den Börsen mit herkömmlichen Investments: Der Dax ist zuletzt wieder an die Untergrenze seiner Handelsspanne zwischen 8250 und 8450 Punkten zurückgefallen, innerhalb derer er seit einem Monat vor sich hindümpelt. An der Wall Street entfernen sich die bedeutenden Indizes wieder von ihren Rekordständen.

Wer ausschließlich über Aktien und Fonds investiert und weiter sinkende Kurse fürchtet, dem bleibt nichts anderes übrig als die Zähne zusammenzubeißen und die Dursstrecke auszusitzen - oder zu verkaufen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Anders beim Einsatz von Zertifikaten: Mit den richtigen Papieren lassen sich in jeder Marktphase Gewinne erzielen. So wie mit meinem Reverse-Bonuszertifikat auf den Dax (WKN: TB58NW), das immun ist gegen fallende Börsen. Seit Anfang August hat es gegen den Trend fast zwei Prozent zugelegt.

Bis Ende des Jahres kann sich der Ertrag auf insgesamt 3,8 Prozent knapp verdoppeln -  das entspricht dann einer Jahresrendite von unterm Strich 9,2 Prozent seit dem Kauf der Position. Einzige Voraussetzung: Der deutsche Leitindex steigt bis dahin nie auf 9400 Zähler.

Kommentare (3)

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21.08.2013, 20:17 Uhr

Die Bewegungen des DAX® sind immer "überschaubar". Aussitzen oder verkaufen? Interessanter Vorschlag.

Cassandra

22.08.2013, 05:24 Uhr

Typische Spieler wie man sie haufenweise sich selbt belügend und abhängig im Casino trifft. Gefährlich wird's wenn sie andere versuchen in ihre Sucht mit hineinzuziehen.

Account gelöscht!

22.08.2013, 10:11 Uhr


Im Herbst kommen paar Krisenzahlen aufs Brötchen.
Verschluckt euch nicht beim Fenstersturz.

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