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29.07.2013

19:50 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Bankentitel wecken Begehrlichkeiten

Bankaktien schlagen sich seit Anfang des Jahres wacker. HB-Redakteur Jürgen Röder wettet auf den Gesamtmarkt. Georgios Kokologiannis gibt der zuletzt verlustreichen Samsung-Aktie eine allerletzte Chance.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Enttäuschend ist die Performance der Samsung-Aktien in meinem Depot. Deren Minus ist am Montag wieder auf über zehn Prozent angewachsen. Von dem Kurssturz Anfang Juni, als das Papier von 520 auf zwischenzeitlich 418 Euro fiel, hat sich Samsung noch nicht wieder erholt.

Dabei lieferte der  südkoreanische Elektronikkonzern am Freitag einen Rekordgewinn – ganz im Gegensatz zum Konkurrenten Apple, der einen Gewinnrückgang verkünden musste.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Dass die Samsung-Aktie dennoch weiter fällt, kann am Ausblick liegen. Denn für den Smartphone-Markt, der entscheidend für die Konzernerlöse ist, erwartet Samsung zwar weiterhin Gewinne. Doch das Unternehmen rechnet auch damit, dass das die Erlöse geringer ausfallen. Schließlich wird die Mittelklasse-Sparte am Markt immer breiter.

Die Aktie steht bei mir auf der Beobachtungsliste, möglicherweise werde ich den Bestand von zehn Aktien in den nächsten Tagen verkaufen.

Kommentare (1)

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Cassandra

30.07.2013, 00:02 Uhr

Da reicht es den Titel zu lesen "Bankentitel wecken Begehrlichkeiten" um zu wissen "die Dummen sterben an der Börse wirklich nie aus!".

Na dann viel Spaß mit dem immer näher kommenden Minsky Moment dieser "Begehrlichkeiten" erregenden Zombiebanken.

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