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10.12.2013

21:29 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

„Commerzbank-Aktien sind mir zu unberechenbar“

Für das konservative Depot ist die zweitgrößte Bank Deutschlands bereits zu spekulativ. Hedgefonds hinken in der Jahresperformance hinterher und von der Fed erwarten die Anleger eine „Weihnachtsrede“. Die Musterdepots.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Wenn man sich dieser Tage den Dax anschaut, bekommt man den Eindruck, dass viele Investoren schon an Plätzchen knabbern und überlegen, was das Jahr 2014 bringen wird. Seit Tagen kommt der deutsche Aktienindex nicht vom Fleck. Für Verunsicherung sorgen zudem Spekulationen, wann die US-Notenbank ihre Anleihekäufe beendet. Dabei gibt es durchaus Aktien, die jetzt noch kräftige Kurssprünge machen, etwa die Commerzbank.

Die Aktie zog mit einem Plus von mehr als drei Prozent an die Dax-Spitze, nachdem sich Analysten positiv zu der Aktie geäußert hatten. Die Erholung der Reederei-Branche und die anziehenden Preise für den Frachttransport seien positiv für die Schiffsfinanzierer, schrieb JP Morgan-Analystin Sofie Peterzens laut Reuters in einer Studie.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Sie rechne bei der Commerzbank mit geringeren Verlusten aus faulen Schiffskrediten. Aus diesem Grund habe sie ihre Prognosen für die Netto-Zinseinnahmen für die Jahre 2013 bis 2015 im Schnitt um 13 Prozent angehoben. Im besten Fall könne der Gewinn der Commerzbank um ein Drittel steigen.

Aber selbst wenn das Papier mit Kursgewinnen lockt – und unter Privatanlegern sehr populär ist, wie auch Statistiken der Deutschen Börse zeigen: Ich halte mich fern von der Aktie. Sie ist mir zu unberechenbar.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

12.12.2013, 08:29 Uhr

BEHAUPTUNGEN OHNE BEGRÜNDUNGEN....nur noch peinlich....
::::::::::::::::::::::::::::::
"mir ist die cobank-aktie zu unberechenbar.!"
ohne begründung ist diese aussage eines redakteures nicht
würdig.!
..
vielleicht hat er an seine frau gedacht als der artikel
geschrieben wurde.
..
die leser haben anspruch, von fachleuten informationen zu
erhalten..

Account gelöscht!

12.12.2013, 08:38 Uhr

WEIHNACHTSFEIER BEIM HANDELSBLATT
:::::::::::::::::::::::::::::::::
schenken sie ihren mitarbeitern einige cobank-aktien..!!
..
vielleicht werden sie dann etwas objektiver berichten.
offensichtlich haben sich einige die finger verbrannt
und rächen sich jetzt in form negativer berichterstat-
tung..sehr schlechter stil..!!
nächstes kursziel € 12,36 - 12,98..

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