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18.08.2013

13:00 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Das Thema Gold hat sich vorerst erledigt

Die richtigen Einzelaktien bringen Rendite. Jürgen Röder freut sich über die Entwicklung seiner Klöckner-Papiere. Kerstin Leitl profitiert von BASF. Georgios Kokologiannis trauert dagegen einer vergebenen Chance nach.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Kaufe ich die Aktie oder besser ein Zertifikat auf den Titel? Vor dieser Entscheidung stand ich vor einem Monat, als ich in das Klöckner-Papier investieren wollte. Gewählt habe ich dann ein Bonuszertifikat, das einen Teilschutz gegen Verluste bietet, dafür aber im Gegenzug die Gewinnchancen deckelt.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Vier Wochen später lautet jetzt die Zwischenbilanz: Sowohl die Aktie als auch das Zertifikat sind um rund elf Prozent gestiegen. Bei einer reinen Performance-Betrachtung wäre es rückblickend also egal gewesen, was ich gekauft hätte.

Der maximale Rückzahlungsbetrag des Bonuspapiers liegt bei 11,81 Euro. Den bekomme ich, solange die Aktie des Duisburger Stahlhandelskonzerns bis zum Laufzeitende am 28. März 2014 stets über der Marke von acht Euro bleibt. Falls die Aktie unter die 200-Tage-Durchschnittslinie - derzeit bei rund 9,50 Euro - fallen sollte, erwäge ich einen Verkauf.

Kommentare (5)

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Game_Over

18.08.2013, 14:07 Uhr

Leute, lasst es doch sein. In wenigen Monaten fliegt Euch der ganze Kram um die Ohren und was schreibt Ihr dann?

Aktien sind nur was für langfristige Anleger, in spätestens 5 Jahren bin ich wieder auf Null, hätte, wäre, könnte...

Meine Empfehlung: Stellen Sie das Experiment ein solange sie es noch positiv beenden können.

Account gelöscht!

18.08.2013, 16:53 Uhr

Und wenn nicht? Was schreiben Sie dann? Sicher genau das selbe nocheinmal.

OleLakshmiMuellerSchabrunski

18.08.2013, 18:31 Uhr

MUAHAHAHAHA, köstlich!

Die drei Personen sind wohl die nächste Stufe nach der "Ich kaufe Griechen-Bonds" Kampagne.

Hinterher stellte sich raus das praktisch KEINER der Großschnacker auch nur EINEN MÜDEN EURO investiert hatte.

Wie ERBÄRMLICH SCHLECHT.

Aber amüsant!

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