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11.08.2013

15:25 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Dax-Flaute kann auch ein Vorteil sein

Beim Dax sind zur Zeit keine neuen Höhenflüge in Aussicht - ein Szenario, das dem Depot von Georgios Kokologiannis sogar entgegen käme. Kerstin Leitel wartet dagegen gespannt auf einige aktuelle Quartalszahlen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Experten erwarten, dass sich der Dax seinem Rekordhoch vom Mai bei 8.558 Punkten so schnell wohl nicht wieder nähern wird. Im Gegenteil: Einige rechnen sogar damit, dass es zunächst eher abwärts gehen könnte Richtung 8.000er Marke.

Von diesem Szenario würden die Reverse-Bonuszertifikate in meinem Depot profitieren (WKN: TB58NW). Die Funktionsweise: Solange der deutsche Leitindex bis Mitte Dezember nie auf 9.400 Zähler steigt, erziele ich damit einen Ertrag von insgesamt rund 3,8 Prozent. Das entspricht einer Jahresrendite von über neun Prozent.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Seit dem Kauf der Papiere Anfang des Monats bei einem Dax-Stand von über 8.400 Zählern, konnten sie bereits über ein Prozent zulegen. Zum Verlustbringer wird diese Position erst, falls das deutsche Börsenbarometer die oben genannte Schwelle innerhalb der Laufzeit übersteigt.

Sollten der Aktienmarkt doch unerwartet stark zulegen werde ich den Anfangsbestand aber zunächst weiter aufstocken. Denn auch ich gehe mittelfristig von einer zunehmenden Unruhe an den Börsen aus. Und in diesem Szenario würden diese speziellen Zertifikate Kursverluste anderer Positionen in meinem Depot zumindest teilweise kompensieren.

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