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21.11.2013

19:49 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Dax steigt 2014 auf 10.000 Punkte

Der Dax setzt seine Rekordjagd im nächsten Jahr fort. Das glauben zumindest die Analysten der DZ Bank. Kurzfristig dürfte es aber zu Rücksetzern kommen. Unsere Redakteure bleiben deshalb weiter auf der Hut.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Für die einen ist es ein Problem, für die anderen ein Joker: Der Export. Momentan seien die Aktien zwar schon sehr stark gestiegen, warnt so Analyst Christian Kahler von der DZ Bank, doch im kommenden Jahr dürfte es für den Dax weiter aufwärts gehen - nicht zuletzt dank der starken Nachfrage nach deutschen Produkten aus dem Ausland.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

„Die Dax-Unternehmen dürften wegen der hohen Exportorientierung von den verbesserten Konjunkturaussichten profitieren und ihre Gewinne 2014 um knapp zehn Prozent steigern können“, schreibt der Anlagestratege. Er geht davon aus, dass sich das auch bei den Aktien widerspiegelt und der Dax Ende 2014 bei 10.200 Punkten notieren wird. Das wäre vom aktuellen Niveau aus ein Plus von über elf Prozent.

Zunächst rät er aber zu Vorsicht: Kurzfristig sind die Kurse weit vorweggelaufen, sodass diese erst im Verlauf des kommenden Jahres wieder Anschluss finden dürften. „Zudem scheint zu viel Euphorie an den Märkten zu herrschen, so dass sich für Neuengagements und Aufstockungen taktisch ein Warten auf Rücksetzer empfiehlt“, heißt es in der Studie weiter. Da sollte man jetzt wohl lieber Weihnachtsgeschenke kaufen statt Aktien…

Kommentare (4)

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Ichweisses

21.11.2013, 20:45 Uhr

Bis Jahresende wird es neue Höchststände geben, aber im Januar wird es zu einer größeren Korrektur kommen.

werner

22.11.2013, 08:12 Uhr

WAS FUER EINE IRREFUEHRUNG!!!VON WAS SOLL DENN DER DAX AUF 10 000 STEIGEN,WENN IN TAUSENDER BUENDEL DIE ARBEITNEHMER WIE MUECKENSCHISS BEHANDELT WERDEN UND NUR NOCH DIE STRASSE BEVOELKERN????selbst wenn ......der dax wirklich auf 10 000 steigen sollte so ist das kein normaler handel sondern eine blase mit wertlosem gedruckten geld,diese blase kann in sekundenbruchteilen zusammenfallen.die dummen dabei sind aktionaere,banken,steuerzahler.also stopp mit fiktion 10 000.

Master_of_the_Universe

22.11.2013, 09:23 Uhr

X_Trader schrieb am 11.11.13:

@

Francine: Nimm z.B. Draghi´s Orgasmus-Show letzten Donnerstag. Wenn ich an so einen Tag jetzt für meine eigene Kasse ein 5-stelliges Tagesergebnis mit 5 FDAXen (VaR ca. 1,1 Mio. € und +/-125 € Punkt) mache, dann haben wir früher an solchen Tagen bei der IB am Prop-Desk zusammen locker 6-stellig abgeräumt. Mit 300 FDAXen (ca. 70 Mio.) und 1500 FESXen (ca. 45 Mio.). 150 Mio. € war die Feuerkraft des gesamten Handelstisch-Deutsche Aktien und Derivate. Solche Tage sind wie Weihnachten. Und nach Börsenschluss ging`s dann immer in ein Herrenclub auf Firmenkosten. Wenn man für die Firma an einem Tag ~400.000 € verdient, kann man auch für 20.000 € knick-knack machen. 



Und das wiederum freut die Jungs bei HSBC-Trinkaus natürlich auch. Da sie ja fast alle meine erwirtschafteten Erträge aus dem Algo- und System-Trading, die über die Lebenshaltungskosten und einen gewissen Lebensstandard/stil (neben der ETW) für mich und meine Partnerin hinausgehen, langfristig allokieren in der individuellen VV für die Altersvorsorge. Da ich als Prop-Trader auf dem Trading-Floor und mittlerweile selbst. Börsenhändler keine Ahnung von Portfolio- und Fondsmanagement habe, bin ich dabei auf fremde professionelle Hilfe angewiesen. Und das geht schon ab 1 Mio. € liquiden Mittel/Privatvermögen. Sinnvoll sind m.E. aber ca. 2 bis 2,5 Mio. € (mein Ziel sind 5 bis 10 Mio. € Fuck-you-Money bis Mitte/Ende 40 um aufzuhören, und ein finanziell sorgenfreies und selbstbestimmtes Leben zu führen). 
Im Prinzip, schaffe ich also nur die Kohle ran wie eine Hure für seinen Zuhälter. Fertig.

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