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10.06.2013

20:07 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Der Dax darf jetzt nicht fallen

Für die nächsten Wochen ist Handelsblatt-Redakteur Jürgen Röder optimistisch, und Georgios Kokologiannis möchte nicht 28 Jahre auf seine Rendite warten. Kerstin Leitel setzt auf die Linde-Aktie.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Für die nächsten Wochen bin ich optimistisch: Die Marken von rund 8.000 und 8.151 Zählern (bisheriges Rekordhoch aus dem Jahr 2007) haben beim Dax gehalten. Nun stehen die Chancen gut, dass der Leitindex weiter zulegt oder zumindest seitwärts tendiert. Deswegen habe ich ein spekulatives Produkt gekauft, einen Discount Call Optionsschein (WKN: BP6H0G).

Der Schein hat nur eine Laufzeit bis zum 16. August 2013. Gekauft habe ich 1000 Stück für insgesamt 4600 Euro und erhalte zum Laufzeitende 5000 Euro zurück, falls der Dax an dem Tag oberhalb der Marke von 7600 Zählern steht.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Falls der deutsche Leitindex zum Stichtag Mitte August unterhalb von 7100 Zählern oder darunter notiert, verfällt der Schein wertlos. Doch so weit will ich es gar nicht kommen lassen. Wenn der Dax unter 8000 Punkte rutschten sollte, werde ich den Optionsschein verkaufen -  vermutlich dann mit Verlust.

Doch das Risiko halte ich angesichts der aktuellen Börsensituation, der geringen Laufzeit von nur noch 66 Tagen und des kleinen Depotanteils von weniger als fünf Prozent der Gesamtsumme für vertretbar.

Kommentare (5)

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honolulu69

10.06.2013, 20:31 Uhr

Alle short gehen!!!

Liebling_der_Broker

10.06.2013, 20:37 Uhr

Hin und her macht Taschen leer.

Account gelöscht!

10.06.2013, 22:07 Uhr

Was der DAX darf oder nicht,wird wohl kaum vom HB abhängen.

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