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13.01.2013

15:34 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Die Bankaktien-Rally ist noch nicht vorbei

Die Banken müssen den Spagat zwischen den Bedürfnissen der Aktionäre und der Aufsicht schaffen. Das lockt Spekulanten. Im defensiven Depot haben Bankaktien keine Chance: Die Commerzbank-Aktie bleibt ein heißes Eisen.

Good Bye: Frank Wiebe, Korrespondent in New York, verabschiedet sich beim spekulativem Depot mit einer Rendite von 8,1 Prozent. Jens Dietrich

Good Bye: Frank Wiebe, Korrespondent in New York, verabschiedet sich beim spekulativem Depot mit einer Rendite von 8,1 Prozent.

Manchmal genügt auch ein Rekordgewinn nicht, um die Anleger zu überzeugen. So ging es am Freitag mit Wells Fargo. Die Bank hat ein sehr gutes Ergebnis vorgelegt, dennoch reagierte die Börse enttäuscht. Der Grund: Die Margen werden enger. Das könnte bedeuten, dass die Banken ihre große Erholung schon zu einem großen Teil hinter sich haben.

Nach Meinung vieler Analysten ist die Party der Bankaktien aber noch nicht zu Ende. Die Deutsche Bank zum Beispiel geht davon aus, dass im kommenden Jahr die Gewinne der amerikanischen Geldhäuser zwar nur noch mäßig zulegen, aber die Bewertungen sich verbessern werden. Außerdem werden die Banken wahrscheinlich ihre Dividenden erhöhen.

Frank Wiebe

Der Redakteur

Mit Finanzthemen beschäftige ich mich seit mehr als 30 Jahren - lange Jahre von Deutschland aus, seit November 2012 von New York aus. Vor meiner Zeit als Journalist habe ich einige Jahre in einer großen Bank gearbeitet und war dort auch an Aktienemissionen beteiligt.

Die Strategie

Chancenorientiert heißt für mich vor allem, die Chancen von Unternehmen zu nutzen. Ich kaufe daher in erster Linie Aktien mit einer langfristigen Perspektive. Dazu kommen auch Anleihen, um die Risiken besser zu verteilen. Ich werde eher direkt einzelne Papiere kaufen als indirekt über Fonds und Zertifikate zu gehen, weil das einfacher nachzuvollziehen ist und damit die Transparenz erhöht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Sie stecken hier in einer Art Zwickmühle. Auf der einen Seite sollten sie Gewinne bunkern, um ihre Kapitalbasis zu stärken. Auf der anderen Seite brauchen sie aber auch Investoren - um ihre Kapitalbasis zu stärken. Die Investoren wollen aber endlich mal wieder eine vernünftige Ausschüttung sehen.

Zum Vergrößern bitte klicken.

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Fazit für mich: Mit zwei amerikanischen Finanztiteln bin ich immer noch ganz gut positioniert.

Kommentare (1)

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OLDENDORP

14.01.2013, 13:36 Uhr

................................
COMMERZBANK
................................
godemode-trader.de hat am 11.01.
folgende chartanalyse veröffentl.
..
widerstandsbereich € 1.65-1.75
anschlussgewinne...€ 2.06-2.22
.
stopp bei..........€ 1.42
..
also..
ruhig blut, frau leitel..
..
diese widerstände werden nie beim
ersten mal übersprungen..
..
mfg
oldendorp
.
.

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