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12.01.2014

15:40 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Die Euphorie am Aktienmarkt ist verflogen

Im neuen Jahr handeln Investoren weiter wenig. Keiner will sich zu früh auf eine Rally festlegen. Allerdings startet die Berichtssaison gerade erst. Das könnte ein wenig Schwung in den Aktienmarkt bringen.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Der US-Arbeitsmarktbericht hat die Investoren ins Grübeln gebracht: Wird die US-Notenbank nach diesen unerwartet schwachen Zahlen ihr Anleihekaufprogramm weiter zurückfahren? Oder legt sie nun eine Pause ein? Schließlich hatte die Federal Reserve immer betont, dass sie ihre Hilfsmaßnahmen nur bei guten Konjunkturdaten reduzieren würde – und die aktuellen Daten vom Arbeitsmarkt waren schlecht, da sind sich alle Experten einig.

„Die Unsicherheit über die nächsten geldpolitischen Schritte hat wieder zugenommen, so dass die Kommentare der Notenbanker verstärkt in den Fokus rücken werden“, meint Analyst Bernd Krampen von der NordLB. Die Gelegenheit dazu haben sie: In den kommenden Tagen treten mehrere Notenbanker öffentlich auf.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Daneben werden in dieser Woche die Quartalszahlen mehrerer amerikanischer Geschäftsbanken, etwa von Goldman Sachs, vermeldet. Die Stimmung am Aktienmarkt seit gut, sagen Experten. Aber die Euphorie des vergangenen Jahres scheint erst einmal vorüber.

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