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12.02.2014

18:00 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

„Die Kursausschläge beim Dax werden heftiger“

Erst 750 Punkte nach unten, dann 300 nach oben: Was treibt den Dax in diesen Tagen? Mit den Signalen aus Europa und der Welt wissen Börsianer so recht nichts anzufangen. Umso mehr lohnt der Blick ins Unternehmensinnere.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Die Kursausschläge am deutschen Aktienmarkt werden, wie erwartet, heftiger. Nachdem es ab Mitte Januar zunächst um insgesamt rund 750 Punkte nach unten gegangen war mit dem Dax, folgte zuletzt eine kräftige Gegenbewegung.  Allein in den vergangenen beiden Handelstagen schoss das Börsenbarometer zeitweise um insgesamt etwa 300 Zähler nach oben – auf den ersten Blick ohne zwingenden Grund. 

An den Rahmenbedingungen hat sich nichts Wesentliches geändert: Die Schwellenländerproblematik ist alles andere als gelöst. Und die neue US-Notenbankchefin Janet Yellen hält an der allmählichen Eindämmung der bisherigen Geldschwemme fest – anders als von manch einem Bullen erhofft.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Marktbeobachter glauben daher, dass vor allem ein so genannter „Short-Squeeze“ hinter der jüngsten Rally steckt: Die plötzliche Kehrtwende an den Börsen hat viele Spekulanten auf dem falschen Fuß erwischt. Wer auf fortgesetzt fallende Kurse gewettet hatte, wechselte die Seiten, um noch höhere Verluste zu vermeiden – das befeuerte die Notierungen zusätzlich.

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